Veranstaltungen

12. April - 13. Juli

In fremder Erde ruhen

Ausstellung
Laufzeit der Ausstellung: 12. April bis 13. Juli 2018

Rund 11.500 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs ruhen auf den Düsseldorfer Friedhöfen,…

Ausstellung
Laufzeit der Ausstellung: 12. April bis 13. Juli 2018

Rund 11.500 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs ruhen auf den Düsseldorfer Friedhöfen, viele von ihnen Zwangsarbeiter aus dem Osten. In einem Schulprojekt haben sich zwölf Schülerinnen des Kunst-Leistungskurses am Cecilien-Gymnasium mit der Thematik befasst und in Graphic Novels das Schicksal dieser Menschen aufgearbeitet.

In Kooperation mit: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

23. Mai - 04. Juli

Briefmarken der Sowjetischen Besatzungszone 1945 bis 1949

Teil 6 der Ausstellung (vor der Bibliothek) »Große Mächte in kleinen Formaten«

Teil 6 der Ausstellung (vor der Bibliothek) »Große Mächte in kleinen Formaten«

28. Mai, 19:00 - 21:00

»Wir sind doch nunmehr gantz/ja mehr denn gantz verheeret!« Der Dreißigjährige Krieg: Als Deutschland in Flammen stand

Lesung und Buchvorstellung mit Dr. Christian Pantle
Hätte Andreas Gryphius (1616–1664) im Jahre 1636, als er sein berühmtes Trauergedicht »Tränen des…

Lesung und Buchvorstellung mit Dr. Christian Pantle
Hätte Andreas Gryphius (1616–1664) im Jahre 1636, als er sein berühmtes Trauergedicht »Tränen des Vaterlandes« schrieb, geahnt, dass der Krieg, der sein Land seit mehr als anderthalb Jahrzehnten verheerte, noch einmal fast genauso lange andauern würde, wäre die Verzweiflung des schlesischen Dichters wohl noch tiefer gewesen. Der Dreißigjährige Krieg hat in weiten Teilen Europas bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. Der Historiker und Publizist Dr. Christian Pantle zeigt in seiner hochgelobten neuen Gesamtdarstellung nicht nur die politische Dimension des langwierigen Konfliktes auf, sondern auch, welche Schrecken er für die einfache Bevölkerung mit sich brachte – fast auf den Tag genau zum 400. Jahrestag des den Krieg auslösenden »Prager Fenstersturzes«.

29. Mai - 20. Juli

Struktur und Architektur. Das postindustrielle Erbe Oberschlesiens - Fotografien von Thomas Voßberg

Ausstellungseröffnung: 29. Mai, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Thomas Voßbeck  Fotograf
Laufzeit der Ausstellung: 29. Mai bis 20. Juli

Thomas Voßbeck…

Ausstellungseröffnung: 29. Mai, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Thomas Voßbeck  Fotograf
Laufzeit der Ausstellung: 29. Mai bis 20. Juli

Thomas Voßbeck thematisiert mit seinen Fotografien die Ästhetik der oberschlesischen Industrieanlagen. Durch Mittel der Bildkomposition und Lichteinfall setzt er das kulturelle Erbe dieser europäischen Region eindrücklich in Szene. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurde die Industrialisierung in der preußischen Provinz Oberschlesien massiv vorangetrieben. Die Region entwickelte sich im Laufe des
19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten industriellen Zentren des Staates. Zahlreiche Bergwerke, Kokereien, Hütten, Kraftwerke und Werke der Chemieindustrie prägten das Bild der Landschaft.
Seit dem Ende der 1980er-Jahre ist die polnische Montanregion Oberschlesien tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Viele Werke wurden stillgelegt oder abgerissen, andere Anlagen aus der Zeit zu Beginn der Industrialisierung arbeiten bis heute. Das Erbe der vor allem noch aus deutscher Zeit stammenden Industriearchitektur verschwindet allmählich oder wird in anderer Form weiter genutzt. Dennoch findet man heute noch intakte und beeindruckende Werke. Die Aufnahmen entstanden zwischen 2009 und 2010.

Begleitprogramm zur Ausstellung: Vortrag am 6. Juni

In Kooperation mit: Herder-Institut, Deutsches Kulturforum östliches Europa und dem Kulturreferenten für Oberschlesien

 

 

 

30. Mai, 15:00 - 17:00

Bücher im Gespräch: Karl Marx

Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Der revolutionäre Vordenker des 19. Jahrhunderts hat, wie nur wenige, die…

Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Der revolutionäre Vordenker des 19. Jahrhunderts hat, wie nur wenige, die politischen und ökonomischen Verhältnisse in der Welt nachhaltig beeinflusst. Sein Leben verlief dramatisch. Politisch bedingte Emigration, Leben im Exil, Armut, Krankheit, Ehekrisen, Familientragödien. Nichts hielt ihn davon ab, beharrlich an seinem Werk zu arbeiten. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe »Bücher im Gespräch« stehen ausgewählte Neuerscheinungen zu Karl Marx.

Anmeldung bis 29. Mai: bibliothek@g-h-h.de oder Tel. 0211-1699130

06. Juni, 19:00 - 21:00

November 1918. Eine deutsche Revolution

Kommentierte Lesung aus Alfred Döblins (1878–1957) Roman-Tetralogie mit Andreas Bialas MdL und Prof. Dr. Winfrid Halder
Hans Mayer, viele Jahre einer…

Kommentierte Lesung aus Alfred Döblins (1878–1957) Roman-Tetralogie mit Andreas Bialas MdL und Prof. Dr. Winfrid Halder
Hans Mayer, viele Jahre einer der einflussreichsten deutschen Literaturkritiker, sah in Alfred Döblins vierbändigem Erzählwerk »November 1918. Eine deutsche Revolution« das »im Konzept wie in der Erzählform wichtigste und sicher das folgerichtigste Werk des Epikers Döblin«. Trotz der hohen Wertschätzung Mayers und anderer ist »November 1918« heute noch immer – vor allem im Vergleich zu Döblins »Berlin Alexanderplatz« – verhältnismäßig unbekannt. Zu Unrecht – wie die kommentierte Lesung zeigen will.

 

 

06. Juni, 19:00 - 21:00

Jenseits des Bauhauses – die Architektur der Moderne in Oberschlesien

Vortrag und Diskussion mit Dr. Juliane Tomann und Dr. Beate Störtkuhl
Oberschlesien ist nicht nur für seine Fabriken und Schornsteine bekannt, sondern…

Vortrag und Diskussion mit Dr. Juliane Tomann und Dr. Beate Störtkuhl
Oberschlesien ist nicht nur für seine Fabriken und Schornsteine bekannt, sondern auch für seine besonders zahlreichen und herausragenden Bauten der Architekturmoderne des frühen 20. Jahrhunderts. Lange Zeit vergessen und missachtet erleben die Zeugnisse des Neuen Bauens heute eine neue Wertschätzung. Die Bauten der Moderne wurde besonders von der politischen Situation Oberschlesiens geprägt, das 1922 zwischen Deutschland und Polen aufgeteilt wurde. Auf beiden Seiten dieser neuen Grenze setzte eine rege Bautätigkeit ein, die eine Fortschrittlichkeit gegenüber dem Landesteil jenseits der Grenze beweisen sollte.

Auf deutscher Seite stand die Städteregion Hindenburg, Beuthen und Gleiwitz in Konkurrenz zum polnischen Kattowitz, der Hauptstadt der neuen Woiwodschaft Schlesien. Der Vortrag setzt sich mit ausgewählten Zeugnissen dieser besonderen Bauphase auseinander und richtet den Blick sowohl auf ihre Entstehungsgeschichte als auch auf den heutigen Umgang mit der Architektur der Moderne im polnischen Oberschlesien.

Dr. Beate Störtkuhl ist Koordinatorin für Wissenschaft und Kunstgeschichte am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa und Privatdozentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Dr. Juliane Tomann leitet den Projektbereich »Geschichte und Öffentlichkeit« am Imre Kertész Kolleg der Friedrich Schiller Universität Jena.

In Kooperation mit: Kulturreferent für Oberschlesien 

08. Juni, 19:00 - 21:00

Die Revolution von 1918/1919. Der wahre Beginn unserer Demokratie

Buchvorstellung mit Dr. Wolfgang Niess
Ein Kaiser, der nicht abdanken wollte, ein Reichskanzler, der nicht mehr regieren wollte, eine Generalität, die…

Buchvorstellung mit Dr. Wolfgang Niess
Ein Kaiser, der nicht abdanken wollte, ein Reichskanzler, der nicht mehr regieren wollte, eine Generalität, die einen Krieg verloren hatte, sich aber weigerte, das zuzugeben, zwei einstige Parteifreunde, jetzt Todfeinde, die sich einen Wettlauf um die Ausrufung der Republik lieferten – im November 1918 war Deutschland in Bewegung wie selten zuvor. Keineswegs klar war die Richtung, in die sich das Land nach dem Ende der Monarchie entwickeln würde und bald gab es blutige Konflikte darum. Der Historiker und Publizist Wolfgang Niess hat zum 100-jährigen Gedenken an die Novemberrevolution deren Geschichte umfassend neu in den Blick genommen.

09. Juni, 18:00 - 21:00

»Die Revolution ist die Maske des Todes. Der Tod ist die Maske der Revolution«

Lieder und Texte
Das titelgebende Zitat von Heiner Müller wirft Fragen auf, denen die Künstler an diesem Abend nachgehen. Vor allem der einzelne Mensch…

Lieder und Texte
Das titelgebende Zitat von Heiner Müller wirft Fragen auf, denen die Künstler an diesem Abend nachgehen. Vor allem der einzelne Mensch steht dabei im Blickpunkt ihrer Betrachtung: Wie verhält er sich in der Massenbewegung einer Revolution, in der er auf- und vielleicht auch untergeht? Wie fühlt, wie handelt er? Zweifelt er, sucht er nach Auswegen oder anderen Lösungen? Die Lieder der Revolution sind Massenlieder. Aber wer sucht, findet auch hier Melodien und Texte, die das Empfinden des Einzelnen, seine Ängste und Hoffnungen und das Leid, das über die Menschen kommen kann, widerspiegeln.

Texte u. a. von Heiner Müller, Gerulf Pannach, Günter Kotte; Musik u. a. von Hanns Eisler, Leo Brouwer, Wolf Biermann

Alexandra Lachmann – Sopran; Elke Jahn – Gitarre; Uli Hoch – Lesung

12. Juni, 19:00 - 21:00

Die Farbe Rot: Ursprünge und Geschichte des Kommunismus

Lesung und Diskussion mit Dr. Gerd Koenen
Der Historiker und Publizist Gerd Koenen, in jungen Jahren selbst in der linken Studentenbewegung aktiv, hat…

Lesung und Diskussion mit Dr. Gerd Koenen
Der Historiker und Publizist Gerd Koenen, in jungen Jahren selbst in der linken Studentenbewegung aktiv, hat die Auseinandersetzung mit der Idee des Kommunismus und mit den Konsequenzen der Versuche, diese Idee zu verwirklichen, zu seinem Lebensthema gemacht. Nach zahlreichen, viel beachteten Studien hat er 2017 mit »Die Farbe Rot« sein opus magnum vorgelegt – »eine brillant erzählte, augenöffnende Geschichte des Kommunismus«, wie es in der Wochenzeitung »Die Zeit« hieß. Auch zahlreiche andere Rezensenten zeigten sich beeindruckt und begeistert.

13. Juni, 19:00 - 21:00

Diskreditierung der Revolution? Die Sowjetunion, Solschenizyn und die westliche Linke

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Manfred Wilke
Alexander Solschenizyn (1918–2008) hat 1970 den Literaturnobelpreis erhalten. Seither endgültig ein…

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Manfred Wilke
Alexander Solschenizyn (1918–2008) hat 1970 den Literaturnobelpreis erhalten. Seither endgültig ein weltbekannter Autor, ließ der prominente Regimekritiker unter dem Verfolgungsdruck der kommunistischen Machthaber in der Sowjetunion Ende 1973 sein außer Landes geschmuggeltes Hauptwerk »Archipel Gulag« in den USA veröffentlichen. Nicht einmal zwei Monate später wurde Solschenizyn zwangsweise ausgebürgert und nach Westdeutschland gebracht. Hier fand er zunächst Aufnahme bei Heinrich Böll. »Archipel Gulag« indes, in dem das gigantische System der sowjetischen Zwangsarbeitslager, in denen massenhaft politische Häftlinge umkamen, dargestellt wird, erwies als »ein Buch wie eine Bombe«. Insbesondere die politische Linke im Westen wurde dadurch tief verunsichert und stritt über den »wahren Sozialismus«. Der Politikwissenschaftler Manfred Wilke, befreundet mit Rudi Dutschke und damals selbst Akteur, resümiert die Diskussion und setzt aktuelle Bezüge.

14. Juni, 19:00 - 21:00

Dichtung in unruhigen Zeiten. Junge Lyrik aus Krakau

Lesung und Gespräch mit Małgorzata Lebda und Michał Sobol
Zwar sind auch in Polen die Zeiten vorbei, in denen Dichter als geistige Führer der Nation…

Lesung und Gespräch mit Małgorzata Lebda und Michał Sobol
Zwar sind auch in Polen die Zeiten vorbei, in denen Dichter als geistige Führer der Nation galten. Dennoch besitzt die Lyrik als literarische Gattung immer noch einen hohen Stellenwert. Die UNESCO-Literaturstadt Krakau ist eine Stadt der Lyrik, die Stadt der Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz und Wisława Szymborska und anderer international bekannter Dichter. Małgorzata Lebda und Michał Sobol gehören zu denen, die diese Tradition lebendig halten. Woraus beziehen sie ihre Inspiration? Gibt es so etwas wie eine politische Verantwortung des Dichters? Und was bewirkt die Kraft der Sprache in Zeiten des Umbruchs und der Unruhe? Um diese und andere Fragen kreist das Gespräch mit zwei der derzeit interessantesten Vertretern der jungen polnischen Lyrik. Małgorzata Lebdas jüngster Gedichtband »Matecznik« wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Michał Sobol erhielt für seinen Band »Pulsary« den Zbigniew-Herbert-Preis.

Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

In Kooperation mit: Polnisches Institut Düsseldorf

17. Juni, 11:00 - 13:00

Ulla Hahn »Wir werden erwartet«

Lesung über verführerische Ideologien und die Macht der Sprache
Nach »Das verborgene Wort«, »Aufbruch« und »Spiel der Zeit« bildet »Wir werden…

Lesung über verführerische Ideologien und die Macht der Sprache
Nach »Das verborgene Wort«, »Aufbruch« und »Spiel der Zeit« bildet »Wir werden erwartet« nun den Abschluss von Ulla Hahns autobiographischem Romanzyklus. Der Roman erzählt die Geschichte von Hilla Palm, einer jungen Frau aus einfachen Verhältnissen. In den Jahren zwischen 1968 und dem Deutschen Herbst 1977 scheint Hilla ihre Heimat gefunden zu haben: in der Literatur und bei Hugo, dem Jungen aus »gutem Hause«. Das Paar erlebt die Jahre politischen Umbruchs, in denen in Deutschland alles möglich scheint. Nach einem Schicksalsschlag sucht Hilla Halt bei Menschen, die für eine gerechtere Welt kämpfen und schließt sich der DKP an. Ihren Überzeugungen folgend muss die Protagonistin aber schließlich erkennen, dass Freiheit ohne die Freiheit des Wortes nicht möglich ist. Ulla Hahn, aufgewachsen in Monheim am Rhein, gilt als eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Gegenwartsliteratur. Die Lyrikerin und Erzählerin lebt heute in Hamburg und ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg und des PEN-Zentrums Deutschland.

Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

20. Juni, 19:00 - 21:00

CZizincii / MYgranti

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2016, 82 Min., OmeU, Regie: António Pedro Nobre, Emanuele Ruggiero

Der Portugiese António Pedro Nobre und der…

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2016, 82 Min., OmeU, Regie: António Pedro Nobre, Emanuele Ruggiero

Der Portugiese António Pedro Nobre und der Italiener Emanuele Ruggiero sind sich in der mährischen Stadt Brno begegnet, wo sie und ihre Familien seit einigen Jahren zu Hause sind. Beide sind Filmemacher und Ausländer in Tschechien – das führte sie zu einem gemeinsamen Filmprojekt über die Migration aus der Tschechoslowakei und nach Tschechien. Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings im August 1968 haben nicht nur viele Tschechen das Land verlassen, vor allem seit der Samtenen Revolution von 1989 sind auch Menschen aus vielen Ländern nach Tschechien migriert – vor der Filmkamera kreuzen sich ihre Wege. Unter den Porträtierten sind ein Professor aus Kanada, ein Illusionist aus Spanien, ein Musiker aus dem Iran, ein Kongolese, der lange vor 1989 ins Land kam und geblieben ist, eine Tschechin, die nach Paris emigriert ist und noch immer dort lebt, ein Brite, der mit seiner vietnamesischen Frau in Brno lebt und nach dem Brexit nicht weiß, was aus ihnen in Zukunft wird oder ein Tscheche, der nach langen Jahren im Ausland zurückgekehrt ist und versucht, in seiner ihm fremd gewordenen Heimat Fuß zu fassen. Sie alle erzählen aus ihren ungewöhnlichen Leben, denken nach über Fremde und Heimat und über den Alltag in Tschechien.

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf

26. Juni, 19:00 - 21:00

Im Schatten der Geschichte. Erinnerungskulturen, Beheimatetsein und der Umgang mit Geflüchteten

Vortrag und Diskussion mit Uta Rüchel
In jüngster Zeit hat der teilweise gewaltsame Konflikt zwischen Einheimischen und dort untergebrachten…

Vortrag und Diskussion mit Uta Rüchel
In jüngster Zeit hat der teilweise gewaltsame Konflikt zwischen Einheimischen und dort untergebrachten Flüchtlingen im brandenburgischen Cottbus Schlagzeilen gemacht. Dadurch wurde erneute die Debatte darüber angefacht, ob es in den fünf ehemals zur DDR gehörenden Bundesländern mehr Fremdenfeindlichkeit gebe als in den westlichen Ländern. Die Potsdamer Soziologin Uta Rüchel versucht Antworten darauf zu finden, indem sie die unterschiedlichen Erinnerungskulturen in West- und in Ostdeutschland im Zusammenhang mit Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges in ihre Überlegungen einbezieht.

28. Juni, 19:00 - 21:00

Einweihung des Wappens der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Glockenspiel des Gerhart-Hauptmann-Hauses
Seit 1985 ziert das Glockenspiel die Fassade des Gerhart-Hauptmann-Hauses. Endlich wird sein Schmuck – die…

Glockenspiel des Gerhart-Hauptmann-Hauses
Seit 1985 ziert das Glockenspiel die Fassade des Gerhart-Hauptmann-Hauses. Endlich wird sein Schmuck – die Wappen der Landsmannschaften – vervollständigt, nämlich durch das bisher fehlende Wappen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland bzw. der ehemaligen Sowjetunion. Bei dieser Gelegenheit stellt sich Heiko Hendriks in seiner neuen Funktion als Beauftragter der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange von deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern vor.

Es ergehen besondere Einladungen. Persönliche Anmeldung erforderlich.