Veranstaltungen

Nutzung einer ehemaligen Synagode als Bücherei
07. April - 01. Juli

Traces of Memory/Spuren der Erinnerung

Ein zeitgenössischer Blick auf die jüdische Vergangenheit in Polen
Ausstellungseröffnung: Do, 07.04.  19.00 Uhr

Wanderausstellung des Jüdischen…

Ein zeitgenössischer Blick auf die jüdische Vergangenheit in Polen
Ausstellungseröffnung: Do, 07.04.  19.00 Uhr

Wanderausstellung des Jüdischen Museums Galizien, Krakau, zu Gast im GHH

Im Jahre 2004 wurde das Jüdische Museum Galizien in Krakau im ehemaligen jüdischen Stadtteil Kazimierz gegründet. Eingerichtet in einer ehemaligen, für Museumszwecke nun umgestalteten Möbelfabrik ist das Museum ein beeindruckender Ort, der mit seinem Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm zeigt, dass die Geschichte des polnischen Galiziens und Polens generell ohne die Geschichte der Juden nicht denkbar wäre, aber auch nicht die Geschichte der Juden ohne das historische Polen.
Die Dauerausstellung »Traces of Memory/Spuren der Erinnerung« ist das Herzstück des Museums, das als eines der meistbesuchten jüdischen Museen und Kulturzentren Polens gilt. »Traces of Memory« ist eine Ausstellung, die einen zeitgenössischen Blick auf die Überbleibsel des jüdischen Lebens im polnischen Galizien zu einem beeindruckenden Bild einer Region zusammenfasst, die einmal ein Zentrum jüdischer Kultur und jüdischen Lebens war. Die permanente Ausstellung vereint eine einzigartige Sammlung von Fotografien des britischen Fotografen und Begründers des Museums, Chris Schwarz, mit Texten und Recherchen von Jonathan Webber (Professor am UNESCO-Lehrstuhl für jüdische und interreligiöse Studien an der University of Birmingham, Großbritannien, und am Institut für Europäische Studien an der Jagiellonen-Universität Krakau, Polen). Über einen Zeitraum von 12 Jahren recherchierten und erarbeiteten beide die tief bewegende Dokumentation und legten damit eine neue Sichtweise auf das jüdische Erbe im polnischen Galizien offen. Die erfolgreiche Dauerausstellung des Jüdischen Museums Galizien gibt es seit Kurzem in Form einer Wanderausstellung, die zunächst in den USA und Großbritannien gezeigt wurde und nun ihre erste Station in Deutschland in Düsseldorf in der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus haben wird. Die Bilder und Texte der Ausstellung »Traces of Memory/Spuren der Erinnerung« sind nicht nur informativ. Sie machen die Relikte des durch Antisemitismus, Krieg und Holocaust zerstörten kulturellen jüdischen Lebens sichtbar und interpretierbar, zeigen neben Ruinen in Städten und Dörfern den ehemaligen Glanz der jüdischen Kultur, die bedrückende Vergangenheit der Vernichtung, aber auch die Bemühungen um Bewahrung und Gedenken heute.

27. April - 05. Juli

Home / „Heimat“

Dein Bild.
Eine Smartphone-Fotoaktion

Vom 26. bis 28. August findet in Düsseldorf das große NRW-Fest zum 70. Geburtstag des bevölkerungsreichsten und…

Dein Bild.
Eine Smartphone-Fotoaktion

Vom 26. bis 28. August findet in Düsseldorf das große NRW-Fest zum 70. Geburtstag des bevölkerungsreichsten und vielfältigsten Bundeslandes statt. Wir sind der Meinung, dass „NRW – Nur Respekt Wirkt“ und dass  Heimat durch die Verschiedenheit der Menschen erst richtig interessant wird.

Daher möchten wir euch ermuntern, Bilder von eurer Umgebung zu machen, von Dingen, die typisch sind für die interkulturelle Vielfalt, von Orten, die ihr gut findet oder auch von Phänomenen wie Ausgrenzung oder Rassismus, die ihr anprangert. Bitte schickt die Bilder mit eurem Namen und einer kurzen Benennung. Wir stellen sie beim NRW-Fest an unserem Stand vor. Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizukommen und kleine Preise abzuholen. Wir freuen uns!          

Bilder bitte an: schlenker(æt)g-h-h.de oder per WhatsApp an 0176-43462212

Infos: Dr. Katja Schlenker, schlenker@g-h-h.de, 0211/16999123,
Volker Neupert, volker.neupert@respekt-und-mut.de, 0211/ 95757-794

Eine Veranstaltung von: Gerhart-Hauptmann-Haus und Respekt und Mut

Arnd Kolb (Geschäftsführer DOMiD, Köln)
01. Juni, 19:00 - 21:00

Ein Migrationsmuseum für Deutschland: das Projekt DOMiD in Köln

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«
Vortrag und Gespräch mit Arnd Kolb (Geschäftsführer DOMiD)

Jeder vierte Einwohner in Nordrhein-Westfalen hat einen…

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«
Vortrag und Gespräch mit Arnd Kolb (Geschäftsführer DOMiD)

Jeder vierte Einwohner in Nordrhein-Westfalen hat einen »Migrationshintergrund«. Unter dieser Bezeichnung werden alle Personen verstanden, die – unabhängig von ihrer Nationalität – seit 1950 als Zuwanderer nach Deutschland gekommen sind sowie deren unmittelbare Nachkommen. Nordrhein-Westfalen ist seit seiner Gründung im Jahr 1946 also auch ein Zuwanderungsland. Kamen in der ersten Phase der nordrheinisch-westfälischen Geschichte Flüchtlinge und Vertriebenen aus Ost- und Westpreußen, Pommern oder Schlesien hierher, so folgten ihnen bald darauf in großer Zahl die Aussiedler und Spätaussiedler aus Osteuropa sowie Gastarbeiter aus Italien, Spanien, Griechenland oder der Türkei.
Seit 25 Jahren verfolgt der Verein »Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland« (DOMiD e. V.) das Ziel, ein Museum zur Migrationsgeschichte in Deutschland ins Leben zu rufen. Arnd Kolb, Geschäftsführer von DOMiD, stellt die Geschichte und die Zukunftsperspektiven des Vereins vor.

Die Schauspielerin Ida Orloff (1889–1945) wurde mit 16 Jahren Gerhart Hauptmanns Geliebte und Muse.
08. Juni, 19:00 - 21:00

›Starke‹ Frauen oder ›schwaches‹ Geschlecht? – Gerhart Hauptmanns ›Heldinnen‹

Zum 70sten Todestag von Gerhart Hauptmann
Bildvortrag von PD Dr. Jürgen Nelles (Universität Bonn)

In den Dramen und Erzählungen des vor 70 Jahren (am 6.…

Zum 70sten Todestag von Gerhart Hauptmann
Bildvortrag von PD Dr. Jürgen Nelles (Universität Bonn)

In den Dramen und Erzählungen des vor 70 Jahren (am 6. Juni 1946) im schlesischen Agnetendorf verstorbenen Literaturnobelpreisträgers Gerhart Hauptmann spielen vor allem Frauen herausragende Rollen – entweder als Opfer (wie in »Bahnwärter Thiel«, »Vor Sonnenaufgang«, »Rose Bernd« u.a.) oder als tatkräftige ›Heldinnen‹, die ihr Leben in die Hand nehmen und ihr Schicksal zu meistern oder zu verändern suchen, wie Mutter Wolffen in »Der Biberpelz« oder Frau John in »Die Ratten«. Der reich bebilderte Vortrag skizziert zunächst kurz das Leben Hauptmanns, in dem (Ehe )Frauen kaum zu überschätzende Bedeutungen zukommen und deshalb ebenso Berücksichtigung finden wie die wichtigsten weiblichen Figuren in seinen literarischen Werken, die anschließend im Mittelpunkt stehen werden.