© Wojciech Szulc-Cholnicki
19. März - 08. Mai

Im Gegenlicht - Fotoausstellung von Wojciech Szulc-Cholnicki

AUSSTELLUNG

Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos…

AUSSTELLUNG

Die Ausstellung »Im Gegenlicht« zeigt Arbeiten des Fotografen Wojciech Szulc-Cholnicki aus dem heutigen Ermland und Masuren. Seine Fotos veranschaulichen den gegenwärtigen Alltag einer jahrhundertealten Region, die im Nordosten Polens liegt. Entstanden ist ein Panorama beeindruckender Momentaufnahmen zwischen heute und gestern. Wojciech Szulc-Cholnicki wurde 1972 in Pasłęk/Preußisch-Holland geboren und arbeitete von 1997 bis 2012 für die Polnische Fotoagentur Ekpictures. Er veröffentlichte u. a. in The Guardian, Die Zeit, Hollywood Reporter, Premiere sowie in der polnischen Presse zu Themen wie Film, Kino und Reisen.

Laufzeit der Ausstellung: 20. März bis 08. Mai 2020

01. April, 19:45 - 21:15

Ich will Zeugnis ablegen. Aus den Tagebüchern des Victor Klemperer

Veranstaltung fällt aus!

Lesung mit Dr. Katja Schlenker

Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960.…

Veranstaltung fällt aus!

Lesung mit Dr. Katja Schlenker

Die Tagebücher Victor Klemperers umfassen den Zeitraum von der Weimarer Republik bis 1960. Insbesondere die Jahre von 1933 bis zum Ende des Krieges 1945, in denen er als zwangsemeritierter Professor der Technischen Hochschule in Dresden und verfolgter Jude den nationalsozialistischen Alltag skizzierte, zeigen ihn als wichtigen Zeitzeugen. Victor Klemperer (1881–1960) war Sohn eines Rabbiners aus Landsberg/Warthe. Nach dem Krieg war er von 1945 bis 1960 Hochschullehrer in Dresden, Greifswald, Halle und Berlin. Er verfasste zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der italienischen und französischen Literatur. Durch seine Untersuchung der Sprache des »Dritten Reiches« und seine Tagebücher erlangte Victor Klemperer Berühmtheit. Victor Klemperer und seine Frau Eva haben nicht nur die Bombardierung Dresdens überlebt, sondern die Herrschaft der Nationalsozialisten, die Erniedrigungen – weil jüdischen Glaubens – den Terror, den Verrat, das »Judenhaus«.

Dr. Katja Schlenker, deren Mutter und Großmutter in Dresden den Bombenangriff am 13. Februar 1945 er- und überlebten, liest aus den Tagebüchern von Victor Klemperer.