Carl Maria Splett – Das Wirken des Danziger Bischofs in Westdeutschland 1956 bis 1964

01. April
10:30 – 12:30

Vortrag und Zeitzeugengespräch mit Gerhard Erb
Im Dezember 1956 wurde der Danziger Bischof Carl Maria Splett aus der Internierung im kommunistischen Polen entlassen und musste nach Westdeutschland ausreisen. Zunächst kam er zu Freunden nach Neuss, dann nahm er Quartier in Düsseldorf. Das Wirken des Bischofs in Westdeutschland war nicht nur geprägt von der Sorge um die Danziger Katholiken in der Vertreibung. Splett übernahm auch Aufgaben in den Diözesen Köln, Aachen und Münster und war beim Zweiten Vatikanischen Konzil tätig. 60 Jahre nach der Ankunft von Bischof Splett in Deutschland erinnert Gerhart Erb in seinem Vortrag an die Tätigkeit des Geistlichen. Gerhard Erb ist Zeitzeuge und hat sich mit seinem Buch »Bischof von Danzig in schwerer Zeit – Carl Maria Splett« als Kenner der Materie einen Namen gemacht.

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