Georgien – ein Land zwischen Mythen, Geschichte und Aufbruch

12. September
18:00 – 21:00

Vortrag von Margarete Polok

Georgien mit seiner landschaftlichen und kulturellen Vielfalt zählt sicherlich zu den faszinierendsten Ländern Europas. Dennoch ist das Land an der Grenze zwischen Europa und Asien für viele ein weißer Fleck. Als Besucher erkennt man schon bald die Besonderheit des ehemaligen Ostblock-Staates. Nicht größer als Bayern hat das Land sieben unterschiedliche Klimazonen, in denen rund 26 verschiedene Volksgruppen leben. Beeindruckend sind die Gastfreundschaft der Georgier, ihre tiefe Verbundenheit mit dem orthodoxen Glauben und ihre Liebe zu Musik und Tanz.

Als Schnittstelle zwischen Europa und Asien hat Georgien eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Griechen, Römer, Perser, Byzantiner, Araber, Osmanen und Russen haben im Laufe der Zeit hier ihre kulturellen Spuren hinterlassen. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR 1991 erlebte die ehemalige Sowjet-Republik eine schwere Zeit mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Die Unabhängigkeitsbestrebungen verschiedener georgischer Teilregionen führten ebenfalls zu kriegerischen Auseinandersetzungen und sorgen noch heute für schwierige nachbarschaftliche Beziehungen zu Russland.

In ihrem Vortrag stellt Margarete Polok die Geschichte und Kultur Georgiens vor, beschreibt das Alltagsleben der Menschen und geht auf die politische und wirtschaftliche Situation des Landes heute ein.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Stern der Morgenröte erscheint – das Gastland der Frankfurter Buchmesse GEORGIEN in Düsseldorf; Alle Termine der Reihe unter www.literaturbuero-nrw.de;

In Kooperation mit: Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, zakk, Zentralbibliothek

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