Hans Fallada – der Autor, das Buch, die Verfilmung

08. November
15:00 – 17:00

Reihe »Literarischer Schnellkurs – Hans Fallada«
Einführung von Prof. Dr. Winfrid Halder. Im Anschluss Filmvorführung
»Jeder stirbt für sich allein«
(D, 1976) mit Hildegard Knef, Carl Raddatz, Regie: Alfred Vohrer

Ergänzend zu den Veranstaltungen in der Zentralbibliothek (mittwochs im November, 20.00 Uhr) zeigt das GHH drei Versionen des Klassikers:

08.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (D, 1976) mit Hildegard Knef, Carl Raddatz, Regie: Alfred Vohrer
13.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (DDR, 1970) mit Erwin Geschonneck, Wolfgang Kieling u. a., Regie: Hans-Joachim Kasprzik
22.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (GB/F/D, 2016) mit Emma Thompson, Brendan Gleeson, Daniel Brühl u. a., Regie: Vincent Perez)


Der Autor Hans Fallada wurde in den letzten Jahren neu entdeckt. Geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald, veröffentlichte Fallada seit den 1930er-Jahren bis heute populäre Romane wie »Kleiner Mann – was nun?« (1932), »Jeder stirbt für sich allein« (1947) oder »Der Trinker« (1950 posthum). Er selbst war eine zerrissene Persönlichkeit. Ein von seinen Dämonen bedrängter Künstler, Frauenheld, Opportunist, Ex-Sträfling und Morphinist, auf der anderen Seite ein respektierter Landwirt, liebender Familienvater und sich unter Lebensgefahr vom Alptraum des Dritten Reichs freischreibender Nazi-Gegner. Hans
Fallada starb am 5. Februar 1947 in Berlin.

 

 

Zurück