»Ich war, ich bin, ich werde sein!« Zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg (1871–1918)

Rosa Luxemburg (rechts) und Clara Zetkin auf ihrem Weg zum SPD-Kongress in
Magdeburg, 1910

Quelle: Wikipedia
05. Februar
19:00 – 21:00

Buchvorstellung mit Prof. Dr. Ernst Piper 

Erst 100 Jahre nach ihrem gewaltsamen Tod liegt nun endlich eine moderne, wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Biographie Rosa Luxemburgs vor – obwohl kein Zweifel daran bestehen kann, dass sie eine herausragende Gestalt der deutschen Geschichte des frühen 20. Jahrhunderts war. Unumstritten war ihr Andenken indes nie und ist es bis heute nicht. Und das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für Polen: in Zamość, der Stadt unweit von Lublin, in der Rosa Luxemburg 1871 geboren wurde, ist im März 2018 die 1979 am früheren Wohnhaus der Familie Luxemburg angebrachte Gedenktafel auf Geheiß der Behörden entfernt worden. Grundlage dazu war das kurz zuvor in Kraft getretene »Gesetz gegen die Verbreitung von Kommunismus und anderen totalitären Systemen durch die Namen öffentlicher Gebäude und Einrichtungen«. Der renommierte Zeithistoriker Ernst Piper setzt sich in seinem neuen Buch umfassend mit der historischen Rolle Rosa Luxemburgs und ihrer Bewertung auseinander.

Begleitprogramm zur Ausstellung: »Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen.« Lebenswege jüdischer Palästina-Auswanderer aus dem östlichen Europa. 

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