Im Schatten der Kriege – Ernst Wiecherts »Jerominkinder«

Ernst Wiechert
09. September
19:00 – 20:30

Vortrag von Dr. Bärbel Beutner

Sowirog, ein kleines verlorenes Dorf mitten in den Wäldern und Mooren Ostpreußens. Die Menschen sind es gewohnt, ein karges, abgeschiedenes Leben zu führen. In Zentrum ihrer Gemeinschaft steht der Landarzt Jons Ehrenreich Jeromin, ein bescheidener und um moralische Integrität bemühter Mann. Als die Dorfbewohner sich in den 1930er-Jahren mit dem Terror der Nationalsozialisten konfrontiert sehen, schließen sie sich zu einer verschworenen Gemeinschaft zähen Widerstands zusammen. In seinem zweibändigen Roman »Die Jerominkinder«, der 1945–1947 entstanden ist, beschreibt Ernst Wiechert (1887–1950) eine ländliche Lebensgemeinschaft zwischen den beiden Weltkriegen, die bei aller Abgeschiedenheit den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts nicht entgeht. Dr. Bärbel Beutner, Vorsitzende der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft, referiert in ihrem Vortrag über Wiecherts Roman.

In Kooperation mit: BdV-Landesverband Nordrhein-Westfalen

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