Der Ost- und Mitteleuropäische Arbeitskreis – eine sozialdemokratische Vertriebenenorganisation in NRW

06. November
18:00 – 19:30

Vortrag und Gespräch mit Reinhard Grätz, Dr. Harald Lutter und Dr. Wolfgang Kessler

Vor über 60 Jahren gründete eine Gruppe von heimatvertriebenen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Düsseldorf den Ost- und Mitteleuropäischen Arbeitskreis. Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit standen die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in die bundesdeutsche Gesellschaft und die Pflege der kulturellen und sozialen Werte der deutschen Arbeiterbewegung. In den 1970er-Jahren setzte sich der Arbeitskreis intensiv für die Ostpolitik Willy Brandts und die Annäherung an die östlichen Nachbarn ein. An die Tätigkeit des Arbeitskreises, der von 1956 bis 1998 wirkte, erinnert nun eine Gedenkschrift, die im November erschienen ist. An diesem Abend werden Entstehung, Aktivitäten sowie die prägende Persönlichkeiten des Arbeitskreises vorgestellt. 

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