15. September - 27. Oktober

Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung (1945–1957)

Ausstellung Briefmarkenmotive
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste das besiegte Deutschland völlig neu strukturiert werden. Die Siegermächte…

Ausstellung Briefmarkenmotive
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste das besiegte Deutschland völlig neu strukturiert werden. Die Siegermächte beschlossen die Teilung des Landes in vier Sektoren. Diese Teilung bestimmte das Leben und nahm Einfluss auf die Verwaltung in den einzelnen Sektoren. So auch auf ihre Post und die Gestaltung der Briefmarken. Heute fungieren diese als stumme Zeitzeugen und geben Aufschluss über Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung der Besatzungsmächte. So spiegeln sie die Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit wider und präsentieren neue Vorbilder und Werte.
Die Basis für diese Ausstellung bildet die Briefmarkensammlung von Uwe Lejeune, welche er der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Ausstellung wird in sechs Themenblöcken von je sechs Wochen Laufzeit vor der Bibliothek (2. Etage) gezeigt.
Laufzeit der Ausstellung: 15. September bis 27. Oktober

18. Oktober, 19:00 - 21:00

Mein Polen – meine Polen

Buchpräsentation und Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Rita Süssmuth, Prof. Dr. Dieter Bingen und Prof. Dr. Matthias Weber
Anlässlich des 25. Jahrestages…

Buchpräsentation und Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Rita Süssmuth, Prof. Dr. Dieter Bingen und Prof. Dr. Matthias Weber
Anlässlich des 25. Jahrestages des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrages ist im vergangenen Jahr »Mein Polen – meine Polen« erschienen. Die Anthologie enthält Beiträge von 44 Persönlichkeiten aus Deutschland, die eine besondere Verbindung zu unserem östlichen Nachbarland haben. Die Autorinnen und Autoren schildern individuelle Zugänge zu Polen und ihre Beziehungen zu den polnischen Nachbarn. Dabei stehen allgemeine Reflexionen über das Land, persönliche Beziehungen zu dortigen Partnern und Freunden oder auch Gedanken zu den deutsch-polnischen Beziehungen im Vordergrund. Es ist zu spüren, was Polen und die Polen für die Autorinnen und Autoren bedeuten.
Dieter Bingen und Matthias Weber stellen das Buch vor und führen mit Co-Autorin Rita Süssmuth ein Gespräch über ihre Beziehung zu Polen.

In Kooperation mit: Polnisches Institut Düsseldorf und Stiftung Martin Opitz-Bibliothek