12. April - 13. Juli

In fremder Erde ruhen

Ausstellung
Laufzeit der Ausstellung: 12. April bis 13. Juli 2018

Rund 11.500 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs ruhen auf den Düsseldorfer Friedhöfen,…

Ausstellung
Laufzeit der Ausstellung: 12. April bis 13. Juli 2018

Rund 11.500 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs ruhen auf den Düsseldorfer Friedhöfen, viele von ihnen Zwangsarbeiter aus dem Osten. In einem Schulprojekt haben sich zwölf Schülerinnen des Kunst-Leistungskurses am Cecilien-Gymnasium mit der Thematik befasst und in Graphic Novels das Schicksal dieser Menschen aufgearbeitet.

In Kooperation mit: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

23. Mai - 04. Juli

Briefmarken der Sowjetischen Besatzungszone 1945 bis 1949

Teil 6 der Ausstellung (vor der Bibliothek) »Große Mächte in kleinen Formaten«

Teil 6 der Ausstellung (vor der Bibliothek) »Große Mächte in kleinen Formaten«

29. Mai - 20. Juli

Struktur und Architektur. Das postindustrielle Erbe Oberschlesiens - Fotografien von Thomas Voßberg

Ausstellungseröffnung: 29. Mai, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Thomas Voßbeck  Fotograf
Laufzeit der Ausstellung: 29. Mai bis 20. Juli

Thomas Voßbeck…

Ausstellungseröffnung: 29. Mai, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Thomas Voßbeck  Fotograf
Laufzeit der Ausstellung: 29. Mai bis 20. Juli

Thomas Voßbeck thematisiert mit seinen Fotografien die Ästhetik der oberschlesischen Industrieanlagen. Durch Mittel der Bildkomposition und Lichteinfall setzt er das kulturelle Erbe dieser europäischen Region eindrücklich in Szene. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurde die Industrialisierung in der preußischen Provinz Oberschlesien massiv vorangetrieben. Die Region entwickelte sich im Laufe des
19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten industriellen Zentren des Staates. Zahlreiche Bergwerke, Kokereien, Hütten, Kraftwerke und Werke der Chemieindustrie prägten das Bild der Landschaft.
Seit dem Ende der 1980er-Jahre ist die polnische Montanregion Oberschlesien tiefgreifenden Veränderungen unterworfen. Viele Werke wurden stillgelegt oder abgerissen, andere Anlagen aus der Zeit zu Beginn der Industrialisierung arbeiten bis heute. Das Erbe der vor allem noch aus deutscher Zeit stammenden Industriearchitektur verschwindet allmählich oder wird in anderer Form weiter genutzt. Dennoch findet man heute noch intakte und beeindruckende Werke. Die Aufnahmen entstanden zwischen 2009 und 2010.

Begleitprogramm zur Ausstellung: Vortrag am 6. Juni

In Kooperation mit: Herder-Institut, Deutsches Kulturforum östliches Europa und dem Kulturreferenten für Oberschlesien

 

 

 

Foto: Sam Hood
04. Juli, 19:00 - 21:00

»Überprüfbare Wahrheit ist es, was die Arbeit des Reporters so gefährlich macht.«

Lesung zum 70. Todestag von Egon Erwin Kisch

Seine Heimatstadt Prag hat ihn geprägt bis zuletzt, obwohl er später in aller Welt zuhause war. In Prag…

Lesung zum 70. Todestag von Egon Erwin Kisch

Seine Heimatstadt Prag hat ihn geprägt bis zuletzt, obwohl er später in aller Welt zuhause war. In Prag wurde Egon Erwin Kisch (1885-1948) schon in jungen Jahren zum berühmten "rasenden Reporter", der den betulichen Journalismus des frühen 20. Jahrhunderts mit Hochgeschwindigkeit revolutionierte. Kisch arbeitete (nahezu) "in Echtzeit" und investigativ,war zur Berichterstattung immer persönlich vor Ort, nutzte Automobil, Flugzeug, Telefon und Telegraphie in einer Zeit,in der seine Journalistenkollegen meist noch in den Redaktionsstuben saßen und Agenturmeldungen auswerteten. Nicht von ungefähr trägt noch heute einer der wichtigsten Preise für journalistischen Nachwuchs seinen Namen. Die Lesung zeigt, dass Kisch nicht nur rasant, sondern auch mit Humor und stets auf hohem literarischen Niveau schrieb. Lesung mit Dr. Katja Schlenker und Prof. Dr. Winfrid Halder.

In Kooperation mit: Literaturbüro NRW