21. September - 02. November

Rebellion im Dorf. Düsseldorf ’68

Ausstellung

Eröffnung: 21. September, 19 Uhr

Das Jahr 1968 steht als Chiffre für eine Zeit des Umbruchs und gesellschaftlichen Aufbruchs. Die…

Ausstellung

Eröffnung: 21. September, 19 Uhr

Das Jahr 1968 steht als Chiffre für eine Zeit des Umbruchs und gesellschaftlichen Aufbruchs. Die damaligen Proteste der jungen Generation richteten sich gegen das in den 60ern vorherrschende restaurative Gesellschaftsklima und gegen althergebrachte Leitwerte wie Gehorsam, Disziplin, Pflichterfüllung und Autorität. Stattdessen galten Demokratie, Frieden, Freizügigkeit, Antiimperialismus und Solidarität als Ideale.

Die Ausstellung präsentiert ein Projekt der Keyworker Oberkasselplus, welche durch autobiografische Aspekte und den lokalen Bezug zu Düsseldorf diese Zeit wieder lebendig werden lassen wollen. Es werden Ereignisse, Entwicklungen, Gruppen, Aktionen und Netzwerke, die für Düsseldorf und die kulturgeschichtliche Umbruchzeit um 1968 wichtig waren, gezeigt. Denn auch wenn Düsseldorf nicht als Zentrum der 68er Protestbewegungen gilt, gab es auch hier Demonstrationen und Proteste auf der Straße, an der Uni, der Kunstakademie und in Schulen. In den 60er-Jahren wurden »linke« Kneipen wie das Creamcheese eröffnet, Kinderläden und Bürgerinitiativen entstanden und auch die Musik-, Mode- und Werbeszene ließ sich von dem sich wandelnden Lebensgefühl inspirieren. Durch Begleitveranstaltungen (siehe www.g-h-h.de) wie Konzerte, Diskussionen, Lesungen oder ein Erzählcafé soll das Thema der 68er ebenfalls vertieft und die Besucher dazu ermuntert werden, sich selbst einzubringen und ihre Meinungen auszutauschen.

Laufzeit der Ausstellung: 22. September bis 2. November 2018

Panzer und Barrikaden an der Kreuzung Villányl Straße/Móricz-Zsigmond-Platz

Foto: Levente Zorkóczy, Archiv des Ungarisches Nationalmuseums
22. Oktober - 31. Januar

Oktober 1956. Ein verewigter Spiegel der Vergangenheit

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis…

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis Januar 2019

Levente Zorkóczy, Zeitzeuge des Ungarn-Aufstandes von 1956, präsentiert eine Auswahl von 20 schwarz-weiß Aufnahmen, die die Geschichte von 1956 aus einer persönlichen Perspektive erzählen.

In Kooperation mit: Ungarisches Konsulat

Das wolgadeutsche Seelmann (Rownoje), ein Zentrum des Brothandels im unteren Wolgagebiet, mit Getreidespeichern und Kamelen als Zugtieren, 1890er-Jahre

Foto: Bundesarchiv
31. Oktober, 19:00 - 21:00

Vor 100 Jahren: Gründung der Wolgarepublik

Vortrag von Prof. Dr. Victor Dönninghaus | Reihe Russlanddeutsche Kulturtage 2018

Nur 23 Jahre bestand die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik…

Vortrag von Prof. Dr. Victor Dönninghaus | Reihe Russlanddeutsche Kulturtage 2018

Nur 23 Jahre bestand die Autonome Sozialistische Sowjetrepublik der Wolgadeutschen. Am 19. Oktober 1918 durch ein Dekret ins Leben gerufen, sollten die seit zwei Jahrhunderten auf russischem Territorium lebenden Deutschen eine eigene Republik erhalten. Im Januar 1924 war es soweit: die etwa 600.000 Bewohner der Region erhielten das Selbstbestimmungsrecht und eine territoriale Autonomie zugesprochen. Nach dem Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges veranlasste der Oberste Sowjet am 28. August 1941 die Deportation aller Mitglieder der deutschen Volksgruppe. Sie wurden nach Kasachstan oder Sibirien zwangsumgesiedelt. Das bedeutete das Ende der Wolgarepublik. In seinem Vortrag schildert Prof. Dr. Dönninghaus Anfänge und Geschichte der Wolgarepublik. Er ist stellvertretender Direktor am Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (IKGN e. V.) und forscht zur Geschichte Russlands und der Sowjetunion.

In Kooperation mit: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland