Panzer und Barrikaden an der Kreuzung Villányl Straße/Móricz-Zsigmond-Platz

Foto: Levente Zorkóczy, Archiv des Ungarisches Nationalmuseums
22. Oktober - 31. Januar

Oktober 1956. Ein verewigter Spiegel der Vergangenheit

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis…

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis Januar 2019

Levente Zorkóczy, Zeitzeuge des Ungarn-Aufstandes von 1956, präsentiert eine Auswahl von 20 schwarz-weiß Aufnahmen, die die Geschichte von 1956 aus einer persönlichen Perspektive erzählen.

In Kooperation mit: Ungarisches Konsulat

08. November, 15:00 - 17:00

Hans Fallada – der Autor, das Buch, die Verfilmung

Reihe »Literarischer Schnellkurs – Hans Fallada«
Einführung von Prof. Dr. Winfrid Halder. Im Anschluss Filmvorführung
»Jeder stirbt für sich allein«
(D,…

Reihe »Literarischer Schnellkurs – Hans Fallada«
Einführung von Prof. Dr. Winfrid Halder. Im Anschluss Filmvorführung
»Jeder stirbt für sich allein«
(D, 1976) mit Hildegard Knef, Carl Raddatz, Regie: Alfred Vohrer

Ergänzend zu den Veranstaltungen in der Zentralbibliothek (mittwochs im November, 20.00 Uhr) zeigt das GHH drei Versionen des Klassikers:

08.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (D, 1976) mit Hildegard Knef, Carl Raddatz, Regie: Alfred Vohrer
13.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (DDR, 1970) mit Erwin Geschonneck, Wolfgang Kieling u. a., Regie: Hans-Joachim Kasprzik
22.11.: »Jeder stirbt für sich allein«, (GB/F/D, 2016) mit Emma Thompson, Brendan Gleeson, Daniel Brühl u. a., Regie: Vincent Perez)


Der Autor Hans Fallada wurde in den letzten Jahren neu entdeckt. Geboren am 21. Juli 1893 in Greifswald, veröffentlichte Fallada seit den 1930er-Jahren bis heute populäre Romane wie »Kleiner Mann – was nun?« (1932), »Jeder stirbt für sich allein« (1947) oder »Der Trinker« (1950 posthum). Er selbst war eine zerrissene Persönlichkeit. Ein von seinen Dämonen bedrängter Künstler, Frauenheld, Opportunist, Ex-Sträfling und Morphinist, auf der anderen Seite ein respektierter Landwirt, liebender Familienvater und sich unter Lebensgefahr vom Alptraum des Dritten Reichs freischreibender Nazi-Gegner. Hans
Fallada starb am 5. Februar 1947 in Berlin.

 

 

Foto: danny merz
08. November, 19:00 - 21:00

Die Katze und der General

Lesung und Gespräch mit Nino Haratischwili

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen "Der General" genannt, hat ein neues Leben in…

Lesung und Gespräch mit Nino Haratischwili

Alexander Orlow, ein russischer Oligarch und von allen "Der General" genannt, hat ein neues Leben in Berlin begonnen. Doch die Erinnerungen an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lassen ihn nicht los. Die dunkelste ist jene an die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Tschetschenin Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Der Zeitpunkt der Abrechnung ist gekommen. Nino Haratischwili spürt in ihrem neuen Roman den Abgründen nach, die sich zwischen den Trümmern des zerfallenden Sowjetreichs aufgetan haben. "Die Katze und der General" ist ein spannungsgeladener, psychologisch tiefgehender Schuld-und-Sühne-Roman über den Krieg in den Ländern und in den Köpfen, über die Sehnsucht nach Frieden und Erlösung.

Moderation: Maren Jungclaus, Literaturbüro NRW Im Rahmen der Reihe: ... der Stern der Morgenröte erscheint - das Gastland der Frankfurter Buchmesse GEORGIEN in Düsseldorf ;

In Kooperation mit: Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, zakk, Zentralbibliothek