Panzer und Barrikaden an der Kreuzung Villányl Straße/Móricz-Zsigmond-Platz

Foto: Levente Zorkóczy, Archiv des Ungarisches Nationalmuseums
22. Oktober - 31. Januar

Oktober 1956. Ein verewigter Spiegel der Vergangenheit

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis…

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis Januar 2019

Levente Zorkóczy, Zeitzeuge des Ungarn-Aufstandes von 1956, präsentiert eine Auswahl von 20 schwarz-weiß Aufnahmen, die die Geschichte von 1956 aus einer persönlichen Perspektive erzählen.

In Kooperation mit: Ungarisches Konsulat

19. November, 19:00 - 21:00

»Die deutsche Juden-Bartholomäusnacht« - Zur Reaktion und Rezeption des 9. November 1938 bei deutschen Autoren

Vortrag von Prof. Dr. Daniel Hoffmann

Die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, von den Nationalsozialisten als »Kristallnacht« deklariert, hat…

Vortrag von Prof. Dr. Daniel Hoffmann

Die Reichspogromnacht vom 9. November 1938, von den Nationalsozialisten als »Kristallnacht« deklariert, hat jüdische Autoren zunächst vor Schreck verstummen lassen. Victor Klemperer etwa schreibt einen Monat lang nicht in sein heute berühmtes Tagebuch. Aber auch in der Nachkriegszeit ist die Pogromnacht eher ein erschreckendes historisches Datum als ein Thema für die literarische Darstellung. Daniel Hoffmann widmet sich nach diesem Aspekt den Darstellungen im Nachkriegsdeutschland, z. B. Albrecht Goes‘ Erzählung »Das Brandopfer«.

Dr. Daniel Hoffmann, apl. Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, ist Lehrbeauftragter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zurzeit lehrt er am Institut für jüdisch-christliche Forschung an der Universität Luzern.