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Oktober 2019

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#17, Moskau 2017, Foto: Thomas Koester
06. September - 18. Oktober

Seeing Moscow - Eine Ausstellung von Thomas Koester

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 06. September, 19 Uhr

Moskau ist eine Metropole im Wandel, Moskau ist das wirtschaftliche und geistig-kulturelle Herz…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 06. September, 19 Uhr

Moskau ist eine Metropole im Wandel, Moskau ist das wirtschaftliche und geistig-kulturelle Herz Russlands. Moskau ist mit rund 12 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt Europas. Seit 2012 hat sich die Stadt durch Eingemeindungen flächenmäßig mehr als verdoppelt. Heute ist sie eine der teuersten Städte der Welt. Moskau fasziniert durch Größe, Vielfalt an Ethnien und durch ständig gegenwärtige Gegensätze in allen Bereichen. 2017 dokumentierte Thomas Koester mit einer Mittelformatkamera den 870. Jahrestag der Stadt Moskau, die Eröffnung des Kalaschnikow Denkmals, eine Demonstration der Opposition, zu der Alexej Nawalny aufgerufen hat, Bau- und Straßenarbeiten und Vororte von Moskau.

Stets entschied sich Koester dabei für eine fotografische Arbeitsweise in Analog und Schwarz-Weiß, was seinem Anliegen einer reduzierten und scharfen Artikulation in der Bildsprache entspricht, an eine lange fotografische Historie anknüpft und somit die Möglichkeit schafft, in ein besonderes bildästhetisches Vergleichsspektrum einzutauchen. Aus einer Fülle von spannendem Bildmaterial, das der Künstler 2008 bis 2018 in Moskau, aber auch in Riga und Berlin aufnahm, zeigt Thomas Koester eine für ihn wichtige Auswahl in Form einer fotografischen Installation, die er speziell für den Ausstellungsraum der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus entwickelt hat.

Thomas Koester (geb. 1980) studierte an der Universität der Künste Berlin, am Central Saint Martins College London, an der LMA Art Academy of Latvia in Riga und absolvierte seinen Meisterschüler bei Katharina Sieverding an der Universität der Künste Berlin. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin.

Laufzeit der Ausstellung: 7. September bis 18. Oktober 2019

Wolgadeutsche Kirche, Foto: Artjom Uffelmann
06. September - 18. Oktober

Vergessene Zivilisation – die Kirchen der Wolgadeutschen. Ambrotypien von Artjom Uffelmann

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 06. September, 19 Uhr

2012 unternahm der Mannheimer Fotograf Artjom Uffelmann eine fotografische Expedition ins historische…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 06. September, 19 Uhr

2012 unternahm der Mannheimer Fotograf Artjom Uffelmann eine fotografische Expedition ins historische Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen und hielt ihre architektonischen Hinterlassenschaften auf belichteten Glasplatten fest. Uffelmann arbeitet ausschließlich mit Mitteln der Ambrotypie (»Kollodiumnassplattenverfahren«), einem fotografischen Verfahren, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts weit verbreitet war. In dieser Zeit entstanden auch die sakralen Bauten der Wolgadeutschen im früheren Russischen Reich. Kirchen bildeten bis zur Oktoberrevolution den wichtigsten Identitätsanker der deutschen Siedler in Russland, da sie über ihre Aufgaben der Seelsorge hinaus weite Teile des Schulwesens und der kommunalen Selbstverwaltung bestimmten. Mit dem Einzug der Sowjetmacht richtete sich der staatliche Terror unvermittelt gegen die Kirchen und den Stand der Geistlichen. 1941 wurde die Wolgadeutsche Republik schließlich mit dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion aufgelöst. Die Ambrotypien sind Leihgaben des Museums für Russlanddeutsche Kulturgeschichte Detmold und werden im Rahmen der »Russlanddeutschen Kulturtage 2019« gezeigt.

Laufzeit der Ausstellung: 7. September bis 18. Oktober 2019; Foyer Eichendorff-Saal

In Kooperation mit: Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte

17. September - 30. Oktober

Russlanddeutsche Kulturtage 2019: "60 Jahre LmDR - 60 Jahre zu Hause in NRW"

Programm:


Ausstellung im Landtag NRW: Mitgebracht. Eugen Litwinow – Nikolaus Rode. Erfahrungswelten russlanddeutscher Künstler

Eröffnung  am…

Programm:


Ausstellung im Landtag NRW: Mitgebracht. Eugen Litwinow – Nikolaus Rode. Erfahrungswelten russlanddeutscher Künstler

Eröffnung  am 17.09.2019 um 13:30 Uhr

Unter dem Titel »Mitgebracht« präsentieren Eugen Litwinow (geb. 1987 in Kasachstan) und Nikolaus Rode (geb. 1940 in Eigental, dt. Kolonie in der Ukraine) ihre Arbeiten. In seinem künstlerischen Projekt »Mein Name ist Eugen« porträtiert Eugen Litwinow dreizehn junge Russlanddeutsche, die alle den Vornamen »Eugen« tragen. Sie sind sich noch nie begegnet, doch alle hießen früher »Evgenij«. Litwinow führte umfangreiche Gespräche mit den »Eugens« und gibt authentische Einblicke in die Herkunft, Abenteuer, Namen und Identität dieser jungen Deutschen aus Russland. Nikolaus Rode zeigt Malerei und Zeichnungen. Rode beschäftigt sich in seinen Werken hauptsächlich mit den durch Vertreibungen und Krieg erlittenen Traumata, den Verlusten und der Suche nach Heimat. Ausstellung im Rahmen der »Russlanddeutsche Kulturtage 2019«

Laufzeit der Ausstellung: 17. September bis 4. Oktober 2019

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17.09., 18:30 Uhr
Umgang mit transgenerationalen Traumata

Podiumsdiskussion mit Katharina Martin, Ira Peter und Melitta Roth

Traumata durch Krieg, Folter, Flucht, Verfolgung und Vertreibung und ihre transgenerationale Weitergabe sind Thema dieser Podiumsdiskussion.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Der Zweite Weltkrieg endete vor über 70 Jahren und ist für viele noch immer nicht vorbei. Nicht für diejenigen, die ihn als Jugendliche oder Kinder erlebt haben und auch nicht für deren Kinder und Enkel. Die Traumata, die die Kriegsgeneration erlitten hat, wurden zum Teil an ihre Nachkommen weitervererbt und können ihre Leben auch heute noch beeinflussen. Man spricht von generationsübergreifender Traumatisierung. Welche gravierende Folgen das zum Teil mit sich bringt, wollen wir in dieser Diskussionsrunde auf den Grund gehen.  

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24.09., 18:30 Uhr
»Tage des Sturms«

Lesung mit Ella Zeiss (Kindle Storyteller-Gewinnerin 2018)

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01.10., 19 Uhr
»ZwischenHeimaten«
Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass

Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland stellt seinen aktuellen Sammelband vor.

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05.10., 15 Uhr
»Kulturschicht. Die Deutschen im Altai«

Film und Künstlergespräch mit Boris Schwarzmann, Katja Beil und Waldemar Hooge

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07.10., 19 Uhr
»Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich«

Lesung mit Viktor Funk (Redakteur bei der FR)

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11.10., 19 Uhr
»Flügelklänge am Kamin«

Tanz- und Musikabend mit Oleg von Riesen und Dimitri German

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18.10., 19 Uhr
"Bye bye Baby"

Film und Künstlergespräch mit Julia Boxler

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12.11., 20 Uhr
»Wolgakinder«

Lesung mit Gusel Jachina 

Veranstaltungsort: Zentralbibliothek Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1

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15.11., 19 Uhr
»Heimat in Tradition«

Herbstfest der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland; mit bunten künstlerischen und kulinarischen Beiträgen begrüßt die LmDR NRW den Herbst

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In Kooperation mit: Landtag NRW, LmDR NRW e.V. und Kulturreferat für Russlanddeutsche  

01. Oktober, 19:00 - 20:30

ZwischenHeimaten

Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Heimatverlust und das Gefühl des Fremdseins, aber auch die…

Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Heimatverlust und das Gefühl des Fremdseins, aber auch die Suche nach einer neuen Heimat oder mehreren Heimaten sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und leidvollen Geschichte haben die Deutschen aus Russland einen besonderen Bezug dazu entwickelt. Das Gefühl immerzu DAZWISCHEN zu stehen und nie richtig anzukommen, spiegelt sich oft in den Texten von Autorinnen und Autoren russlanddeutscher Herkunft wider. Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland stellt seinen aktuellen Sammelband vor, in dem das Thema Heimat in einer bunten Mischung aus literarischen Formen und verschiedenen Blickwinkeln beschrieben wird.

In Kooperation mit: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

05. Oktober, 15:00 - 16:30

Kulturschicht. Die Deutschen im Altai

Film und Gespräch mit Boris Schwarzmann, Katja Beil und Waldemar Hooge
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Der Dokumentarspielfilm von Boris Schwarzmann…

Film und Gespräch mit Boris Schwarzmann, Katja Beil und Waldemar Hooge
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Der Dokumentarspielfilm von Boris Schwarzmann erzählt von der Geschichte der Deutschen, die mehr als zweihundert Jahre auf dem Altai lebten. Begleitet vom Protagonisten des Films, einem enthusiastischen Historiker, erfahren die Zuschauer viele unbekannte Fakten über den Einfluss der Deutschen auf das kulturelle, wissenschaftliche und soziale Leben im Russischen Imperium des 18. bis 20. Jahrhunderts.

In Kooperation mit: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

07. Oktober, 19:00 - 20:30

Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich

Lesung mit Viktor Funk
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Lange hat er geglaubt, zur deutschen Gesellschaft dazu zu gehören bis er Marie trifft. Sie…

Lesung mit Viktor Funk
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

Lange hat er geglaubt, zur deutschen Gesellschaft dazu zu gehören bis er Marie trifft. Sie stammt aus Rumänien und betont das gern. Er hat dagegen seine Vergangenheit versteckt. Die Beziehung mit ihr weckt Erinnerungen an seine Kindheit: endlose Tage in der sowjetischen Provinz in Kasachstan mit Großvater und Vater beim Angeln am See und dann die ersten, schwierigen Jahre in Deutschland. Hier hat er lange nicht verstanden, warum er nicht mehr von Lenin erzählen kann, warum das, woran er als Kind geglaubt hat, nun falsch sein soll. Und nun spitzt sich diese Krise mit Marie zu. Sie wirft ihm vor, sich selbst zu verraten, um ein »Deutscher« zu sein. Doch in seinem Pass steht die Staatsangehörigkeit, die er immer haben wollte: »Deutsch«. 

Viktor Funk behandelt in seinem Debütroman Identitätskrisen junger Menschen mit Migrationshintergrund. Mit den großen Fragen »Wo gehöre ich hin?«, »Wo ist meine Heimat?« und »Was darf ich aus meiner Vergangenheit mitbringen?« trifft der Autor das Gefühl einer ganzen Generation.


In Kooperation mit: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

08. Oktober, 19:00 - 21:00

Herbstliches Serenadenkonzert

Mit Klaus-Peter Riemer (Flöte) und Miyuki Brummer (Klavier)

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin und…

Mit Klaus-Peter Riemer (Flöte) und Miyuki Brummer (Klavier)

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Frédéric Chopin und weiteren Komponisten.

10. Oktober, 16:00 - 18:00

Fortbildung für Lehrkräfte aus NRW: Transnationaler Geschichtsunterricht? Neue Perspektiven im deutsch-polnischen Geschichtsbuch

Katarzyna Jez (Georg-Eckert-Institut) und Andrzej Koliński (Polnisches Institut Düsseldorf) geben in zwei Kurzvorträgen einen Einblick in Entstehung…

Katarzyna Jez (Georg-Eckert-Institut) und Andrzej Koliński (Polnisches Institut Düsseldorf) geben in zwei Kurzvorträgen einen Einblick in Entstehung und Konzeption des Unterrichtswerks sowie in deutsch-polnische Kooperationen im Bildungsbereich. Im anschließenden Workshop können die Teilnehmenden die bisher erschienenen Bände des Schulbuches auf ihre Praxistauglichkeit prüfen und sich zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht austauschen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch mit Blick auf Inhalte, Methoden und Ziele. Auch die Frage, welchen Mehrwert das Lehrwerk im stark polnisch geprägten Nordrhein-Westfalen bieten kann, soll beleuchtet werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Teilnahmebestätigung ist möglich. Die deutschen Bände von »Europa – Unsere Geschichte« können mit einem Preisnachlass von 50 % erworben werden.

Informationen zur Teilnahme an der Fortbildung:

Dr. Sabine Grabowski, 0211-16991-13, grabowski(æt)g-h-h.de

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Schulbuchprojekt »Europa – Unsere Geschichte«

Unter dem Titel »Europa – Unsere Geschichte« erscheint zwischen 2016 und 2020 eine vierbändige Lehrwerkreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen.

Die Macher des Schulbuches setzen sich zum Ziel, ein Unterrichtswerk zur europäischen Geschichte zu konzipieren, das gleichermaßen in deutschen und polnischen Schulen eingesetzt werden kann. Die Besonderheit ist, dass in dem Werk auch die Beziehungsgeschichte zwischen Polen und Deutschland behandelt wird. Dies soll die Lernenden zum Perspektivenwechsel anregen und so gegenseitiges Verstehen und Empathie fördern.

10. Oktober, 18:30 - 20:00

Geteilte Geschichte – verschiedene Erinnerungen

Diskussion zum deutsch-polnische Schulbuchprojekt »Europa – unsere Geschichte«

Als »Meilenstein im Dialog über historische Erfahrungen in Europa«…

Diskussion zum deutsch-polnische Schulbuchprojekt »Europa – unsere Geschichte«

Als »Meilenstein im Dialog über historische Erfahrungen in Europa« bezeichnet die Deutsch-polnische Schulbuchkonferenz das jüngste Unterrichtswerk. Welche Chancen bietet ein gemeinsames Schulbuch für den grenzübergreifenden Dialog? Wie lassen sich Schüler für unterschiedliche Perspektiven der europäischen Geschichte sensibilisieren und welche Erfahrungen machen Lehrer im Alltag mit den bisher erschienenen Bänden?

Podiumsdiskussion mit Prof. em. Dr. Hans Henning Hahn (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Vertreter des Expertenrats im Projekt des gemeinsamen Schulbuchs), Daniel Bernsen (Integrierte Gesamtschule Pellenz, Rheinland-Pfalz), Katarzyna Jez (Georg Eckert-Institut Braunschweig) und Margarete Polok (Leiterin der Bibliothek des GHH).

Die Diskussion wird moderiert von Dr. Sabine Grabowski (GHH).

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Schulbuchprojekt »Europa – Unsere Geschichte«

Unter dem Titel »Europa – Unsere Geschichte« erscheint zwischen 2016 und 2020 eine vierbändige Lehrwerkreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen.

Die Macher des Schulbuches setzen sich zum Ziel, ein Unterrichtswerk zur europäischen Geschichte zu konzipieren, das gleichermaßen in deutschen und polnischen Schulen eingesetzt werden kann. Die Besonderheit ist, dass in dem Werk auch die Beziehungsgeschichte zwischen Polen und Deutschland behandelt wird. Dies soll die Lernenden zum Perspektivenwechsel anregen und so gegenseitiges Verstehen und Empathie fördern.

18. Oktober, 19:00 - 20:30

»Bye bye Baby«

Film und Gespräch mit Julia Boxler
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

In ihrem ersten Dokumentarfilm kehrt die Regisseurin Julia Boxler – eine aus…

Film und Gespräch mit Julia Boxler
Russlanddeutsche Kulturtage 2019

In ihrem ersten Dokumentarfilm kehrt die Regisseurin Julia Boxler – eine aus Kasachstan stammende Deutsche 2014 zum ersten Mal zurück in ihr Geburtsland – 18 Jahre, nachdem sie es als Kind mit ihrer Familie verlassen hatte. Von der Hauptstadt Astana reiste Boxler mit Auto und Zug durch das ganze Land bis in ihre Heimatstadt Kökschetau, dann weiter zum Altai-Gebirge nach Semipalatinsk und in die Steppe, das »Zentrum Eurasiens«. Auf ihrer sehr persönlichen Reise in die eigene Vergangenheit zeigt sie Kasachstan als ein Land verschiedener Kulturen und Religionen, Legenden und mystischer Geschichten. Gleichzeitig ist der Film ein Versuch, wieder eine Verbindung zu Kasachstan aufzubauen, das nach der Auswanderung komplett aus ihrem Leben verschwunden war.

In Kooperation mit: Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Kurt Friedrich Gödel, geboren 1906 in Brno/Brünn
23. Oktober - 08. November

Deutsche Brünner Persönlichkeiten aus sechs Jahrhunderten

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 23. Oktober, 15 Uhr

Brno/Brünn ist heute die zweitgrößte Stadt Tschechiens und das historische Zentrum Mährens. Die…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 23. Oktober, 15 Uhr

Brno/Brünn ist heute die zweitgrößte Stadt Tschechiens und das historische Zentrum Mährens. Die Ausstellung zeigt das Leben, Wirken und Schaffen von deutschen Bürgern der Stadt Brno/Brünn. Über sechs Jahrhunderte bereicherten diese Menschen das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. Die Lebensläufe von in Brno/Brünn Geborenen bzw. mit der Stadt verbundenen Persönlichkeiten zeigen den wechselseitigen Austausch und die gute Kooperation über Länder- und Staatsgrenzen hinweg.

Ausstellungseröffnung mit Rudolf Landrock und Rüdiger Goldmann

Laufzeit der Ausstellung: 24. Oktober bis 8. November 2019 im Foyer Eichendorff Saal

23. Oktober, 19:00 - 20:30

King Skate

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2018, 82 Min., OmeU, Regie: Šimon Šafránek

Der erste lange Dokumentarfilm über das Aufkommen des Skateboarding in…

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2018, 82 Min., OmeU, Regie: Šimon Šafránek

Der erste lange Dokumentarfilm über das Aufkommen des Skateboarding in der Tschechoslowakei erzählt eine packende Geschichte von Sehnsucht nach Freiheit im Einheitsgrau der 1970er- und 1980er-Jahre. Der tschechische Regisseur Šimon Šafránek und sein Team sind durch die ganze Republik gereist, um die Helden jener Zeit vor der Wende ausfindig zu machen. Die positive Stimmung des Films, der Anfang dieses Jahres als bester tschechischer Dokumentarfilm 2018 mit dem Böhmischen Löwen geehrt wurde, ist ansteckend und springt auch auf diejenigen über, die noch nie auf einem Skateboard gestanden haben.

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Berlin

28. Oktober - 22. November

NRW-Schülerwettbewerb »Begegnung mit Osteuropa« zu Gast im GHH Ausstellung der Landessiegerarbeiten 2019

AUSSTELLUNG

Unter dem Motto »Europa – Zukunft braucht Geschichte« startete 2019 zum 66. Mal der Schülerwettbewerb. 4.024 Kinder und Jugendliche aus…

AUSSTELLUNG

Unter dem Motto »Europa – Zukunft braucht Geschichte« startete 2019 zum 66. Mal der Schülerwettbewerb. 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten haben sich daran beteiligt und 1.612 Beiträge eingereicht. Im Juni wurden die diesjährigen 50 Preisträgerinnen und Preisträger – 40 aus NRW und 10 aus Ländern des östlichen Europa – als Landessieger auszeichnet. Das GHH zeigt diese herausragenden Arbeiten, die sich kreativ mit vielfältigen Aspekten der deutsch-osteuropäischen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen.

29. Oktober - 13. Januar

SPUREN. Bild- und Textgeschichten. Czernowitz — Düsseldorf

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Oktober, 19 Uhr

Ganz besondere Bande bestehen zwischen dem legendären Czernowitz und Düsseldorf: Vor allem die Geschichte…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Oktober, 19 Uhr

Ganz besondere Bande bestehen zwischen dem legendären Czernowitz und Düsseldorf: Vor allem die Geschichte der jüdischen Gemeinde Düsseldorf ist eng mit der Bukowina und dem historischen Czernowitz verbunden. Bis heute haben viele Mitglieder der Gemeinde dort ihre Wurzeln und praktizieren regen Austausch mit dem heutigen ukrainischen Chernivsti. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs lebten in Czernowitz ca. 45.000 Juden. Weniger als die Hälfte von ihnen überlebte den Holocaust. Viele von ihnen, u. a. die Dichter Paul Celan und Rose Ausländer sowie Persönlichkeiten wie Isidor Evian, verließen nach dem Krieg die Stadt. In Fotos und Texten dokumentiert die ukrainische Künstlerin Kseniya Marchenko den Alltag der in Czernowitz lebenden sowie in der Nachkriegszeit nach Düsseldorf ausgewanderten jüdischen Familien.

Laufzeit der Ausstellung: 30. Oktober 2019 bis 13. Januar 2020

In Kooperation mit: Jüdische Gemeinde Düsseldorf

30. Oktober, 19:00 - 20:30

Im Schatten Europas. Ostdeutsche Kultur zwischen Duldung und Vergessen

Buchvorstellung und Gespräch mit Klaus Weigelt

Der gebürtige Königsberger Klaus Weigelt hat - jahrzehntelang Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung…

Buchvorstellung und Gespräch mit Klaus Weigelt

Der gebürtige Königsberger Klaus Weigelt hat - jahrzehntelang Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung - viel von der Welt gesehen, seine beruflichen Einsatzorte reichen von Venezuela bis Ungarn. Seine ostpreußische Heimat, ja das ganze historische und kulturelle Erbe des historischen deutschen Ostens sind ihm dabei stets ein Herzensanliegen geblieben. In zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen hat er dies unentwegt unter Beweis gestellt: Als Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg, in gleicher Funktion bei der Stiftung Königsberg, als Vorstandsmitglied der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft und schließlich (seit 2010) als Präsident der Stiftung deutsche Kultur im östlichen Europa (OKR). In seinem neuen Buch nimmt er pointiert Stellung zu den zentralen Fragen der Erhaltung und Pflege der ostdeutschen Kultur.

31. Oktober, 15:00 - 17:00

Lehrerfortbildung zum Schülerwettbewerb »Begegnung mit Osteuropa«

»Europa – da mache ich mit!« lautet das Motto des Schülerwettbewerbs 2020. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler in…

»Europa – da mache ich mit!« lautet das Motto des Schülerwettbewerbs 2020. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen ab der Grundschule. Das Höchstalter der Teilnehmenden beträgt 25 Jahre. Die Projektvorschläge sind nach den Vorgaben der Richtlinien und Kernlehrpläne für die Unterrichtsfächer in NRW konzipiert. Das GHH bietet Lehrerinnen und Lehrern eine zertifizierte Fortbildung an, die in die vielfältigen kreativen und inhaltlichen Möglichkeiten dieses grenzübergreifenden Schülerwettbewerbs einführt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf Wunsch kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden.

Informationen und Anmeldung: Dr. Sabine Grabowski, 0211-16991-13, grabowski@g-h-h.de