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Dezember 2014

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05. November - 19. Dezember

Ausstellung: „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“

Eine Ausstellung in Plakaten

 

Das Münchner Institut für Zeitgeschichte, Deutschlandradio Kultur und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der…

Eine Ausstellung in Plakaten

 

Das Münchner Institut für Zeitgeschichte, Deutschlandradio Kultur und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben in diesem Jahr eine Ausstellung in Plakaten zur Geschichte von Demokratie und Diktatur im Europa des 20. Jahrhundert herausgegeben. Anlass ist die Gleichzeitigkeit runder Jahrestage, die die Verflechtung der Nationalgeschichten im „Jahrhundert der Extreme“ verdeutlicht: 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal.

75 Jahre werden seit dem Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkriegs vergangen sein, 25 Jahre seit den friedlichen Revolutionen und zehn Jahre seit der EU-Osterweiterung.

26 großformatige Plakate zeigen das Werden, Verhindern von und das Ringen um Demokratie und Freiheit von der „Urkatastrophe“ des Ersten Weltkriegs mit ihrer Gewalterfahrung über den Aufstieg der totalitären Bewegungen im 20. Jahrhundert bis zu den Umbrüchen und friedlichen Revolutionen des Jahres 1989.

Die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ erzählt Europas 20. Jahrhundert als dramatische Geschichte zwischen Freiheit und Tyrannei, zwischen Demokratie und Diktatur.

 

In gut bebilderten Plakaten, die zusätzlich für vertiefende Informationen über einen QR-Code verfügen, wird in der ersten Etage des GHH vor dem Eichendorff-Saal die Ausstellung vom 05.11. bis 19.12.2014 zu sehen sein.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag - Donnerstag 10 bis 17 Uhr

Freitag 10 bis 14 Uhr

Samstags auf Anfrage

03. Dezember, 15:00 - 17:00

Filmvorführung: „Jahrestage“ (Teil 4)

Fernsehvierteiler nach dem Romanzyklus von Uwe Johnson

 

Uwe Johnsons monumentales und populärstes Werk "Jahrestage", die Saga der Familie…

Fernsehvierteiler nach dem Romanzyklus von Uwe Johnson

 

Uwe Johnsons monumentales und populärstes Werk "Jahrestage", die Saga der Familie Cresspahl, gibt Auskunft über Verrat, Schuld und Vertreibung in fünfzig Jahren deutscher Geschichte. Vor allem die Eingriffe der Politik in das Leben jedes Einzelnen thematisiert der Autor auf höchstem literarischem Niveau, denn "es ist schlecht möglich, abseits der Zeitgeschichte zu leben", sagte Uwe Johnson einmal.

Lange Zeit galt die Verfilmung des Buches, das vor Ereignissen, Figuren und Orten nur so strotzt, als unmöglich. Zu kompliziert schien Johnsons Erzählweise mit den ineinander verwobenen Erzählsträngen. Im Jahr 2000 wagte sich der WDR endlich daran, den Roman zu verfilmen. Unter der Regie Margarethe von Trottas entstand ein Fernsehfilm, der über sechs Stunden fesselt und durch Schauspieler wie Suzanne von Borsody als Gesine, Matthias Habich als Gesines Vater, Nina Hoger, Jutta Wachowiak, Axel Milberg, Hanns Zischler sowie Edgar Selge zu einem Filmereignis wird.

 

An vier Nachmittagen zeigt das Gerhart-Hauptmann-Haus die Fernsehserie auf großer Leinwand:

 

Mi, 12.11. – Teil 1

Mi, 19.11. – Teil 2

Mi, 26.11. – Teil 3

Mi, 03.12. – Teil 4

 

jeweils um 15.00 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten

Eintritt frei. Voranmeldung nicht nötig.

 

In Kooperation mit den Stadtbüchereien Düsseldorf

05. Dezember, 19:00 - 22:00

„Zeitkante“

Verein Düsseldorfer Künstlerinnen stellt im Gerhart-Hauptmann-Haus aus

 

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen nimmt mit einer Kunstausstellung an…

Verein Düsseldorfer Künstlerinnen stellt im Gerhart-Hauptmann-Haus aus

 

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen nimmt mit einer Kunstausstellung an der Großen Herbstveranstaltung der Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus teil. Seit seinem Gründungsjahr 1911 bereichert der Verein mit seinen Ausstellungen und Aktionen die Düsseldorfer Kunstszene.

 

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen ist eine der ältesten Künstlerinnen-Vereinigungen Deutschlands. Er bildet ein Forum für Künstlerinnen, die in allen Bereichen der bildenden Kunst tätig sind und durch Ausbildung, Beruf oder Wohnsitz mit der Stadt Düsseldorf verbunden sind.

 

Die Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus sieht in der Ausstellung „Zeitkante“ des Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen eine willkommene und spannungsreiche Ergänzung in der Wahrnehmung zeitgeschichtlicher Kunstausstellungen, zu denen das Haus in der Bismarckstraße Jahr für Jahr einlädt.

 

Ausstellungseröffnung: 05.12.2014 um 18.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung: 06.12.2014 - 07.01.2015

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Montag - Donnerstag 10 bis 17 Uhr

Freitag 10 bis 14 Uhr

Samstags auf Anfrage

06. Dezember - 07. Januar

Ausstellung: „Zeitkante“

Verein Düsseldorfer Künstlerinnen stellt im Gerhart-Hauptmann-Haus aus

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen nimmt mit einer Kunstausstellung an der…

Verein Düsseldorfer Künstlerinnen stellt im Gerhart-Hauptmann-Haus aus

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen nimmt mit einer Kunstausstellung an der Großen Herbstveranstaltung der Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus teil. Seit seinem Gründungsjahr 1911 bereichert der Verein mit seinen Ausstellungen und Aktionen die Düsseldorfer Kunstszene.

Der Verein Düsseldorfer Künstlerinnen ist eine der ältesten Künstlerinnen-Vereinigungen Deutschlands. Er bildet ein Forum für Künstlerinnen, die in allen Bereichen der bildenden Kunst tätig sind und durch Ausbildung, Beruf oder Wohnsitz mit der Stadt Düsseldorf verbunden sind.

Die Künstlerwerkstatt im Gerhart-Hauptmann-Haus sieht in der Ausstellung „Zeitkante“ des Vereins Düsseldorfer Künstlerinnen eine willkommene und spannungsreiche Ergänzung in der Wahrnehmung zeitgeschichtlicher Kunstausstellungen, zu denen das Haus in der Bismarckstraße Jahr für Jahr einlädt.

Laufzeit der Ausstellung:
06.12.2014 - 07.01.2015

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Montag - Donnerstag 10 bis 17 Uhr
Freitag 10 bis 14 Uhr
Samstags auf Anfrage

07. Dezember, 10:00 - 16:00

Einladung zu unserem traditionellen Weihnachtsmarkt im Gerhart-Hauptmann-Haus

Am 2. Advent (7.12.) findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Gerhart-Hauptmann-Haus unser traditioneller Weihnachtsmarkt statt. Wir laden Sie dazu recht…

Am 2. Advent (7.12.) findet von 10.00 bis 16.00 Uhr im Gerhart-Hauptmann-Haus unser traditioneller Weihnachtsmarkt statt. Wir laden Sie dazu recht herzlich in die Bismarckstraße 90 ein. Es erwarten Sie Kunsthandwerk, traditionelle Handarbeiten, ein antiquarischer Büchermarkt sowie kulinarische Spezialitäten.

08. Dezember, 19:00 - 21:00

Carl Zuckmayers „Engele von Loewen“

Lesung mit Dr. Hajo Buch

 

Die 1952 verfasste Erzählung „Engele von Loewen“ ist eine rührende Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des…

Lesung mit Dr. Hajo Buch

 

Die 1952 verfasste Erzählung „Engele von Loewen“ ist eine rührende Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des ersten Weltkriegs. Bei einer kurzen Rast auf dem Weg zur Kriegsfront in Langemarck verliebt sich ein junger deutscher Offizier in ein belgisches Waisenmädchen. Drei Jahre später trifft er sie wieder und beide versuchen, gegen alle Widerstände, ihre gemeinsame Liebe zu leben. Bei Kriegsende entscheidet sich das Schicksal des aus verfeindeten Lagern stammenden Liebespaares in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit und die gnadenlose Rachgier der Menschen. Zwischen Eros und Tod, zwischen Freundschaft und Feindschaft lotet Zuckmayer gekonnt Menschliches und Unmenschliches aus und verarbeitet diese Gegenpole zu einer rührenden und zugleich spannenden Liebesgeschichte. Helmut Käutner verfilmte das Buch 1956 unter dem Titel „Ein Mädchen aus Flandern“.

 

 

 

 

18. Dezember, 19:00 - 21:00

Ernst Jünger: „In Stahlgewittern“

Vortrag von Nils van Aerssen

 

August 1914: Millionen von Soldaten aus ganz Europa ziehen in einen Krieg, der alle vorher gekannten Dimensionen von…

Vortrag von Nils van Aerssen

 

August 1914: Millionen von Soldaten aus ganz Europa ziehen in einen Krieg, der alle vorher gekannten Dimensionen von Gewalt und Elend in den Schatten stellen sollte. Wie kann der Mensch seine Erfahrung und Erinnerung adäquat für andere ausdrücken, die nie in den Schützengräben lagen? Wie kann er denen eine Stimme verleihen, die das Gleiche durchgemacht haben, aber dafür keine Worte fanden? Ja, wie gelingt es, das Erlebte sogar in Kunst zu verwandeln, wie es bei der Literatur der Fall ist?

 

In seinem Vortrag geht Nils van Aerssen, Student der Geschichtswissenschaften und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Frage nach, wie die Gewalterfahrung in Sprache übersetzt wurde. Zitate aus dem Werk Jüngers ergänzen seine Analyse.

 

Die Vortrag von Nils van Aerssen basiert auf den Ergebnissen eines Seminars an der HHU.

 

Der Referent weist auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der literarischen Verarbeitung hin.

 

Veranstaltungsort:

Haus der Universität, großer Vortragssaal,

Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf

Eintritt frei

20. Dezember - 05. Januar

Winterpause

Vom 20. Dezember bis zum 4. Januar 2015 ist unser Haus geschlossen.

 

Ab dem 5. Januar 2015 ist die Stiftung wieder geöffnet und

unsere…

Vom 20. Dezember bis zum 4. Januar 2015 ist unser Haus geschlossen.

 

Ab dem 5. Januar 2015 ist die Stiftung wieder geöffnet und

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für Sie da.

 

Das Team der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus wünscht allen Gästen, Freunden, Unterstützern und Förderern eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!