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Verlorene Dörfer in der Johannisburger Heide

Ein deutsch-polnisches Projekt

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Dörfer Masurens, einer Region und Volksgruppe aus der nördlichen Grenzregion zwischen Polen und Deutschland, zerstört und von Plünderern verwüstet. Die Bevölkerung floh, wurde vertrieben oder siedelte in den Westen Deutschlands über. Von den Dörfern der Masuren zeugen heute nur noch die Reste ihrer Friedhöfe im Wald. Das Ziel des Projekts ist es, die versteckten und überwucherten Friedhöfe zu finden, die Grabstätten freizulegen, die Friedhöfe zu kartographieren und so die Geschichte der Dörfer nachzuvollziehen. Dazu arbeiten die teilnehmenden Studierenden intensiv in Archiven und können so ihre Funde in einen Kontext setzen. Die Thematik wird auch für den regionalen Tourismus aufgearbeitet; ein Radwegenetz mit Infotafeln veranschaulicht die Geschichte der verlorenen Dörfer, ihrer Friedhöfe und der europäischen Grenzregion Masuren.

 

 

ⓘ Kontakt, Öffnungszeiten und Adresse

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Bismarckstraße 90
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Fax: 0211 / 353 118
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Öffnungszeiten der Ausstellungen 
Mo und Mi10.00 – 17.00 Uhr
Di und Do10.00 – 19.00 Uhr
Fr10.00 – 14.00 Uhr
Sa auf Anfrage  
Sonn- und feiertags geschlossen