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Rumänien, Ukraine und Polen 2016

Von den Moldauklöstern nach Galizien

1. Tag: Donnerstag, 14. April

Bustransfer von Düsseldorf zum Flughafen Dortmund. Flug von Dortmund nach Klausenburg/Cluj (Rumänien). Geplante Flugzeiten: Abflug um 07:40 Uhr, Ankunft um 10:50 Uhr. Treffen mit der Reiseleitung am Flughafen Klausenburg. Bustransfer zum Hotel. Anschließend Besichtigung der Altstadt von Klausenburg mit der orthodoxen Kathedrale, der Oper, der Universität, dem Matthias Corvinus Geburtshaus und der Hl. Michael Kirche, die nach deutsch-gotischem Vorbild gebaut wurde. Abendessen und Übernachtung in Klausenburg.

 

2. Tag: Freitag, 15. April

Vormittags Fahrt von Klausenburg nach Bonţida. Hier besuchen wir das Banffy Schloss, die Sommerresidenz der gleichnamigen ungarischen Adelsfamilie. Weiterfahrt nach Bistritz, eine Stadt, die von der Kultur der Siebenbürger Sachsen geprägt ist. Stadtrundgang und Besuch der evangelischen Kirche. Anschließend Fahrt durch die Karpaten in das Gebiet der Moldauklöster nach Gura Humorului. Abendessen und Übernachtung in Gura Humorului im Gebiet der Moldauklöster.

3. Tag: Samstag, 16. April

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Moldauklöster. Die Bukowina, eine kleine, in sich geschlossene Landschaft der Moldau, mit wunderschönen Bergen und Wäldern, wird als Wiege der rumänischen Orthodoxie betrachtet. In dieser herrlichen Naturlandschaft entstanden im 16. Jh. die bemalten Klosterkirchen. Sie sind mit reichen Freskenzyklen geschmückt, die in leuchtender Farbenpracht die Innen- und Außenwände zieren und ein eindrucksvolles Bild des lebendigen Christentums der damaligen Zeit bieten. Wir besuchen die Klosterkirchen von Moldoviţa, Suceviţa, Voroneţ. In Marginea schließlich sind wir bei jenen Töpfern zu Gast, die die berühmte Schwarzkeramik fertigen. Abendessen und Übernachtung in Gura Humorului im Gebiet der Moldauklöster.

 

4. Tag: Sonntag, 17. April

Wir fahren Richtung Norden zur rumänisch-ukrainischen Grenze und weiter nach Czernowitz. Treffen der ukrainischen Reiseleitung im Hotel. Ausführliche Besichtigung von Czernowitz. Czernowitz, auch als »Klein-Wien” bekannt, galt als Stadt der Literatur und hatte im 19. Jh. eine blühende deutsch-jüdische Kultur. Hinter den Dichtern Paul Celan und Rose Ausländer steht eine fast 200-jährige deutsche Sprach- und Literaturtradition. Vor dem Ersten Weltkrieg erschienen hier fünf deutschsprachige Zeitungen. Czernowitz hatte über 70 Synagogen, heute noch eine. Der ehemalige jüdische Tempel ist heute ein Kino. Auf der Stadtrundfahrt kann man die frühere Residenz des Metropoliten der Bukowina besichtigen, den Seminartrakt der Universität mit einer Kirche, dem Bukowinazentrum und der österreichischen Bibliothek.

Das Theater der Stadt wurde 1905 im reinen Jugendstil erbaut, bis Ende des Ersten Weltkrieges stand ein Schillerdenkmal davor. Der jüdische Friedhof mit über 50.000 Gräbern zählt zu den größten erhaltenen. Der Besuch des Völkerkundemuseums eröffnet die Vielfalt der einheimischen Ethnographie, Mode, Baukunst und Lebensweise. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz.

 

5. Tag: Montag, 18. April

Die heutige Fahrt führt bis Lemberg, das heutige Lviv. Unterwegs Station in Kolomyja. Stadtrundgang durch den historischen Teil der Stadt. Besichtigung des einmaligen Museums »Pysanka« (bemalte Ostereier) sowie des Museums »Guzulschtschyna« mit einer reichen Sammlung von Gegenständen und Kunstwerken der Guzulischen Region. Desweiteren Station in Ivano-Frankivsk, das alte Stanislau. Stadtrundgang. Ivano-Frankivsk besitzt eine sehenswerte Altstadt, die in den Jahren nach der Unabhängigkeit der Ukraine nahezu vollständig renoviert wurde. Architektonisch erinnert der Stadtkern von Ivano-Frankivsk in vielem an das alte Österreich-Ungarn. Weiterfahrt nach Lemberg und Hotelbezug. Abendessen und Übernachtung in Lemberg.

 

6. Tag: Dienstag, 19. April

Stadtrundfahrt in Lemberg. Lemberg war immer ein Schmelztiegel verschiedener Völker und Kulturen. Vor allem Polen und Juden bildeten in der Vergangenheit den Hauptteil der Bevölkerung. Das Stadtbild, das seit dem letzten Jahrhundert kaum verändert wurde, vermittelt heute den Eindruck einer habsburgischen k.u.k. Stadt, wenngleich auch noch viel zu renovieren ist. Das Zentrum ist in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden. Auf engstem Raum drängt sich eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Joseph Roth (1894–1939), Autor der Romane »Hotel Savoy« und »Radetzkymarsch«, studierte in Lemberg und kehrte häufig »in die Gassen seiner Jugend« zurück. Abendessen in einem gemütlichen Stadtrestaurant und Übernachtung in Lemberg.

 

7. Tag: Mittwoch, 20. April

Busfahrt von Lemberg zur ukrainisch-polnischen Grenze und Weiterfahrt nach Krakau. Die polnische Reiseleitung treffen wir in Rzeszów. Weiterfahrt nach Tarnów. Stadtrundgang in Tarnów, sehenswert sind vor allem die Kathedrale St. Maria, der Marktplatz mit dem Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, die zahlreichen Bürgerhäusern und die Überreste der Synagoge Bima aus den 17. Jahrhundert. Ankunft in Krakau am späten Nachmittag. Abendlicher Bummel über den Krakauer Marktplatz mit den weltberühmten Tuchhallen. Abendessen und Übernachtung in Krakau.

 

8. Tag: Donnerstag, 21. April 

Freie Zeit in Krakau. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Kattowitz/Katowice. Flug von Kattowitz nach Dortmund. Geplante Flugzeiten: Abflug um 15:20 Uhr, Ankunft um 17:00 Uhr. Bustransfer zurück nach Düsseldorf.