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Quelle: Wikipedia
 

Veranstaltung verschoben! Die Deutschen in der Sowjetunion in der letzten Phase ihrer Existenz 1985–1991.

Vortrag von Dr. Viktor Krieger

Mit dem Aufstieg des damals erst 54 Jahre alten Michail Gorbatschow zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei und damit zum mächtigsten Mann in der Sowjetunion im März 1985 begann auch für die dort lebenden Deutschen eine folgenreiche neue Entwicklungsetappe. Spätestens seit 1941 verfolgt und unterdrückt, als angebliche heimliche Unterstützer der auf Befehl Hitlers begonnenen deutschen Invasion diffamiert, aus ihren Heimatregionen vertrieben, blieben sie auch nach dem Sieg über NS-Deutschland noch jahrzehntelang diskriminiert und drastisch benachteiligt. Mit Gorbatschows Versuch einer politischen und wirtschaftlichen Erneuerung gingen auch stark erweiterte Möglichkeiten einher, die Sowjetunion zu verlassen. Hunderttausende Deutsche standen damit vor einer Richtungsentscheidung: Bleiben oder nach Deutschland zurückkehren, wo meist Jahrhunderte zuvor ihre Vorfahren hergekommen waren?

Viktor Krieger ist seit langem als einer der besten Kenner der Geschichte der Deutschen in Russland bzw. der Sowjetunion ausgewiesen. Er analysiert einen besonders komplizierten Abschnitt dieser Geschichte, der bis heute stark nachwirkt.

Veranstalter: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum

Das Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum (früher „Haus des Deutschen Ostens“) ist Sitz der gleichnamigen Stiftung und befindet sich an der Bismarckstraße 90 in Düsseldorf. Der Bau wurde von Walter Kroner und Bruno Lambart von 1960 bis 1962 erbaut. Die Stiftung dient der Auseinandersetzung mit der europäischen und deutschen Zeitgeschichte und weist eine umfangreiche Spezialbibliothek zur Geschichte Ostmittel- und Osteuropas auf.

weitere Informationen: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum