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Bild: Andreas Pietsch
 

Septembersonntag.

Andreas Pietsch liest aus seinem Roman

Wie alle Menschen im Ruhrgebiet am Ende des Ersten Weltkrieges leiden die Brüder Alfred und Rudolf unter Hunger. Ihr Freund Heinrich, den alle wegen seiner imposanten Katzengoldsammlung (Pyrit) nur »Katze« nennen, hat zudem seinen Vater an der Front verloren. »Ganz normale« Kinderschicksale in einer Welt, die nicht allein durch den Krieg, sondern auch durch den rauen Bergmannsalltag geprägt ist. Die Stadt Castrop ermöglicht es, dass vierzig Kinder von Mai bis September 1918 nach Posen ins östliche Kaiserreich reisen. Dort sei die Versorgungslage besser, heißt es. Mit den widrigen Verhältnissen und den Spannungen zwischen Deutschen und Polen arrangieren sich die Kinder. Doch an einem spätsommerlichen Septembersonntag beginnt das tödliche Verhängnis. Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte, an die noch heute ein Gedenkstein in Castrop-Rauxel erinnert.

Andreas Pietsch wurde 1963 in Castrop-Rauxel geboren und lebt heute in Oberfranken bei Coburg. Er ist seit 25 Jahren freiberuflicher Autor für Unternehmenskommunikation. Sein erster Roman »Septembersonntag« erschien 2021.

Veranstalter: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum

Das Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum (früher „Haus des Deutschen Ostens“) ist Sitz der gleichnamigen Stiftung und befindet sich an der Bismarckstraße 90 in Düsseldorf. Der Bau wurde von Walter Kroner und Bruno Lambart von 1960 bis 1962 erbaut. Die Stiftung dient der Auseinandersetzung mit der europäischen und deutschen Zeitgeschichte und weist eine umfangreiche Spezialbibliothek zur Geschichte Ostmittel- und Osteuropas auf.

weitere Informationen: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum