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Museum für jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina in Czernowitz/Tscherniwzi _ Foto: Verenko Ya.G. (YAGV)
 

Ein Abend für Czernowitz.

Benefizveranstaltung für die Erhaltung des kulturellen Erbes der neuen Düsseldorfer Partnerstadt

Unter dem Motto »Ein Abend für Czernowitz« veranstalten mehr als ein Dutzend Kooperationspartner ein Programm mit literarischen und musikalischen Beiträgen, mit Zeitzeugenerinnerungen in Bildern und Gesprächen zu Czernowitz/Tscherniwzi, der neuen ukrainischen Partnerstadt von Düsseldorf. Seit vielen Jahrzehnten bestehen zwischen Düsseldorf und Czernowitz, einer Stadt mit einer Viertelmillion Einwohner im Südwesten der Ukraine nahe der Grenze zu Rumänien, enge Verbindungen - vor allem durch die Jüdische Gemeinde in Düsseldorf, aber auch über gemeinsame Projekte (u.a. mit »Erinnerung lernen«) mit Düsseldorfer Schulen und Kulturinstituten.

Die Zerstörungen des Krieges, der mit dem Überfall der russischen Armee am 24. Februar 2022 begann, rücken immer näher an Czernowitz heran. Die Benefizveranstaltung soll ein sichtbares Zeichen der Solidarität und Freundschaft setzen und Spenden für das durch den Krieg bedrohte kulturelle Erbe der Stadt Czernowitz erbringen. Konkret soll für das Museum für jüdische Geschichte und Kultur der Bukowina in Czernowitz gesammelt werden, damit bewegliches Kulturgut noch in Sicherheit vor Kriegszerstörungen gebracht werden kann. Vorgestellt und beworben wird an diesem Abend der in Gründung befindliche »Förderverein Städtepartnerschaft Czernowitz – Düsseldorf«. Der Direktor des Museums, Mykola Kuschnir, kommt mit einer Videobotschaft zu Wort. Sprechen werden u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, darunter der in Czernowitz geborene Herbert Rubinstein und Adrian Flohr, Vorsitzender des Gemeinderates der JGD. Mit dabei sind die Schauspielerin Nicola Thomas, Künstlerinnen und Künstler wie Yoromir Bozhenko, Sophie Brüss, Axel Weggen und Frank Schablewski, Andreas Bialas MdL, die mit musikalischen und literarischen Beiträgen die Czernowitzer Kultur in Erinnerung bringen. Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Alexander Wöll (Professor für Kultur und Literatur Mittel- und Osteuropas an der Universität Potsdam).

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zugunsten des Erhalts des Kulturerbes der Stadt Czernowitz wird gebeten

Anmeldung zwingend erforderlich unter sekretariat@g-h-h.de, Tel. 0211 1699111

Rückfragen an: Dr. Katja Schlenker, schlenker@g-h-h.de, Tel. 0211 1699123 oder 0178 9735897

Schirmherrschaft:

  • Iryna Shum, Generalkonsulin der Ukraine
  • Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Jakub Wawrzyniak, Generalkonsul der Republik Polen

In Kooperation mit:

  • Generalkonsulat der Ukraine
  • Generalkonsulat der Republik Polen
  • Jüdische Gemeinde Düsseldorf K.d.ö.R.
  • Erinnerung Lernen
  • Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf
  • Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf
  • Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
  • Düsseldorfer Beiträge »Respekt und Mut«/Düsseldorfer Appell
  • Ridne Slovo e.V.
  • Stadtbüchereien – Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Literaturbüro NRW
  • Polnisches Institut Düsseldorf
  • Junges Schauspielhaus 

Es gilt die 3G-Regel. Bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis mit.

Veranstalter: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus – Deutsch-osteuropäisches Forum, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf

 

 

Veranstalter: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum

Das Gerhart-Hauptmann-Haus. Deutsch-osteuropäisches Forum (früher „Haus des Deutschen Ostens“) ist Sitz der gleichnamigen Stiftung und befindet sich an der Bismarckstraße 90 in Düsseldorf. Der Bau wurde von Walter Kroner und Bruno Lambart von 1960 bis 1962 erbaut. Die Stiftung dient der Auseinandersetzung mit der europäischen und deutschen Zeitgeschichte und weist eine umfangreiche Spezialbibliothek zur Geschichte Ostmittel- und Osteuropas auf.

weitere Informationen: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus | Deutsch-osteuropäisches Forum