Veranstaltungsort: Zentralbibliothek im KAP 1, Herzkammer, Konrad-Adenauer-Platz 1, 40210 Düsseldorf
Es lesen Dr. Katja Schlenker (Deutsch) und Iryna Marchenko (Ukrainisch). Einen Vortrag in deutscher Sprache hält Dr. Franziska Davies, Osteuropa-Historikerin und Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.
Bis zum 24. März 2022 konnte der ukrainische Schriftsteller Volodymyr Vakulenko (geboren 1972) seine Gedanken und Beobachtungen notieren, dann wurde er von russischen Soldaten verschleppt. Sein Leichnam wurde später in einem Massengrab entdeckt. Dank der ukrainischen Autorin Victoria Amelina (geboren 1986) konnten Vakulenkos Aufzeichnungen gerettet und veröffentlicht werden. Nur wenige Tage später wurde sie selbst Opfer eines russischen Raketenangriffs – am 1. Juli 2023, dem Geburtstag Vakulenkos.
Das Buch »Ich verwandle mich – Aufzeichnungen unter russischer Besatzung« (mauke-Verlag, aus dem Ukrainischen von Beatrix Kersten) ist das mahnende Zeugnis des russischen Terrorkriegs gegen alle Menschen in der Ukraine.
Eine Veranstaltung der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, Für unsere und eure Freiheit e.V., dem Institut für Geschichtswissenschaften, dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf-Czernowitz, der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und Ridne Slowo e. V. im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Ukraine is here«.
Hintergrund
In der Veranstaltungsreihe »Ukraine is here« kommen namhafte ukrainische Autorinnen und Autoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kulturschaffende zu Wort. Sie stellen die Geschichte, Kultur und Sprache der Ukraine vor und laden zusätzlich einen (nichtukrainischen) Gast zum Dialog ein. »Ukraine is here« ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Gerhart Hauptmann Haus, der Karl-Arnold-Stiftung, des Generalkonsulats der Ukraine in NRW und der Stadtbüchereien Düsseldorf. Mit Kofinanzierung der Europäischen Union in lokaler Kooperation mit Düsseldorfer Beiträgen Respekt und Mut, Ridne Slowo e. V., dem Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Düsseldorf Czernowitz e. V. und dem Studyon Institut für Sprache und Interkultur Düsseldorf und Lwiw.
