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»Wer wird es schaffen?«, Josef Čapek, 17.9.1938
»Wer wird es schaffen?«, Josef Čapek, 17.9.1938
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Am Vorabend des Zweiten Weltkrieges. Hintergründe, Ereignisse, Folgen.

Ausstellung in Texten im Foyer vor dem Josef von Eichendorff-Saal

Ausstellungszeitraum: 16.01. bis 17.02.2023

Die Wanderausstellung der Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung und Humanismus informiert anhand ausgewählter Zeitungsartikel, Texte und Faksimiles über die Entstehung der Tschechoslowakei im Jahr 1918. Nachlesbar ist, warum die Tschechoslowakei als »Rettungsinsel deutscher Demokraten« bezeichnet wird und welche Konsequenzen die verhängnisvolle Konferenz von München hatte. Fragen nach den Ursachen und Folgen der Vertreibung sowie nach dem Verhältnis zwischen Deutschen und Tschechen nach dem Zweiten Weltkrieg werden in den Artikeln angesprochen, die einen umfangreichen Überblick der historischen Ereignisse bis hin zur Gegenwart liefern. Die Ausstellung zeigt kritische Rezensionen der zeitgenössischen Presse, der politischen Publizistik, der Fachliteratur und die Auseinandersetzung mit der Nachkriegspolitik der Vertriebenenverbände einschließlich sozialdemokratischer Positionen von Wenzel Jaksch bis Peter Glotz und Otto Schily. Erörtert werden auch Entwicklungen rund um die Beneš-Dekrete, um das »Zentrum für Vertreibung« in Berlin und die Eröffnung des »Kontaktbüros« der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag. Die Ausstellung ist eine Schatztruhe für jeden, der Interesse an heute weitgehend verdrängten und in Vergessenheit geratenen historischen Informationen zur Geschichte der deutsch-tschechischen Beziehungen im 20. Jahrhundert hat.   

In Kooperation mit: Čapek-Gesellschaft für Völkerverständigung und Humanismus