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Sammlung

Schenkungen, Dauerleihgaben, Nachlässe und Ankäufe führten 1986 zur Gründung einer „Ostdeutschen Artothek“. Arbeiten (Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie) von rund 200 Künstlern, die aus dem historischen deutschen Osten und den deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa kommend oder dort tätig waren, bildeten den Grundstock. Da Leihgaben auf Anfrage nur noch für Ausstellungszwecke an Institutionen getätigt werden und auch keine Ankäufe mehr erfolgen können, erfüllt die Arthothek heute den reinen Zweck einer Sammlung. Unter dem Dach der Sammlung befinden sich Werke, u.a. von Käthe Kollwitz, Ludwig Dettmann, Alfred Kubin, Hans Fronius, Ludwig Meidner, Ernst Mollenhauer und Emil Orlik, Eduard Bischoff, Bodo Zimmermann, Erika Groth-Schmachtenberger. Dazu führt die Sammlung Objekte wie historische Landkarten, Postkarten und Stadtansichten, einzelne Interviews mit Künstlern und Erinnerungsstücke Vertriebener, wie z.B. Fluchtbibeln aus dem ehemaligen historischen deutschen Osten. Die Stiftung arbeitet an einer Erschließung, Digitalisierung und Vernetzung der Sammlung, um sie für Forschungszwecke und Leihgeber sichtbar zu machen. Ansprechpartnerin: Dr. Katja Schlenker schlenker@g-h-h.de, Tel. 0211 1699123.